Psychosomatische Osteopathie
In der heutigen und schnelllebigen Zeit ist der Mensch einer Vielzahl an äußeren Reizen und Widerständen ausgesetzt – ausreichend Zeit zur mentalen und körperlichen Regeneration sowie zur Selbstreflexion bleibt während des turbulenten Alltags selten übrig. Im Zuge konstant hoher Alltagsbelastungen im beruflichen und/oder im privaten/sozialen Umfeld kann jeder Mensch im Laufe seines Lebens an die Grenzen seiner psychoemotionalen und körperlichen Belastbarkeit gelangen.
Hohe Erwartungshaltungen der Mitmenschen an uns und das Gefühl allen Anforderungen gerecht zu werden, kann auf Dauer überfordernd für den Einzelnen sein und sehr viel Stress sowie emotionale Reaktionen wie Angst, Wut, Trauer auslösen. Jede physische und emotionale Last kann den Körper und den Geist negativ beeinflussen und damit die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. In vielen Fällen reagieren Menschen auf Stress, emotionale Themen, ungelöste Probleme und Konflikte mit körperlichen Beschwerden.
Hals/Schulter/Nackenregion
- Wenn alles kaum zu schultern ist
- Viel Last auf den Schultern zu tragen
- Einen Kloß im Hals haben
- Worte, die im Halse stecken bleiben
- Nackenschläge einstecken
- Mir platzt der Kragen
Bauch
- Etwas liegt mir schwer im Magen
- Mir dreht sich der Magen um
- Ich habe es endgültig satt
- Ich bin wie zugeschnürt
- Das geht mir an die Nieren
- Angst im Bauch
- Wut im Bauch
- Loch im Bauch
- Da kommt mir echt die Galle hoch
- Eine Laus über die Leber gelaufen
Haltung/Statik
- Die Haltung verlieren
- Du wirkst so angespannt
- In den Knochen stecken
- Aus dem Gleichgewicht geraten sein
- Schwere und müde Beine haben
- Kalte Füße bekommen
Kopf
- Ich muss den Kopf hinhalten
- Den Kopf verlieren
- Etwas bereitet mir Kopfzerbrechen
- Der Kopf ist ständig voll
- Kopflos durch die Gegend laufen
- Sich vor den Kopf gestoßen fühlen
- Ständig Kopf-Karussell haben
- Sich ständig durchbeißen müssen
- Vernebelte Gedanken
Herz
- Herzzerreißend
- Gebrochenes Herz
- Das Herz ist so schwer
- Das Herz rutscht in die Hose
- Mir stockt der Atem
- Herzschmerz
Was versteht man unter dem Begriff Psychosomatik?
Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Unter der Psychosomatik versteht man die wechselseitige Beeinflussung von körperlichen Beschwerden und psychischen und emotionalen Belastungen. Betroffene Personen befinden sich in einem (vorübergehend) überlasteten Gesundheitszustand, dem erhöhte Stressbelastungen, ungelöste innere Konflikte, Lebenskrisen oder traumatische Ereignisse vorausgehen. Allerdings sind die Betroffenen nicht in der Lage die gelebten Ereignisse zu reflektieren und die natürlichen Emotionen, wie Wut, Ängste, Zweifel, Trauer usw. wahrzunehmen und zu durchleben. Als Antwort dessen wird der Körper als Katalysator und Ventil des übersteigerten Drucks benutzt und es entstehen körperliche Schmerzen und Missempfindungen. Psychosomatische Beschwerden können bei jeder Person unterschiedliche Ausprägungen haben, hinsichtlich des Schmerzcharakters und den schmerzhaften Körperregionen.
Osteopathie Psychosomatik – die Bedeutung der Osteopathie
Die große Bedeutsamkeit der Osteopathie ist die ganzheitliche Betrachtung des Menschen in seiner Gesamtheit. Demnach ist das wechselseitige Zusammenwirken des Körpers und des Geistes elementar für ein harmonisches Gleichgewicht dieses komplexen Systems des Menschen. Die Betrachtung der psychoemotionalen Aspekte seitens des Osteopathen erweitern die ursprünglichen drei Säulen der Osteopathie – den Bewegungsapparat, das Organsystem sowie das Nervensystem – und setzt neue Maßstäbe bei der Begleitung von Patienten mit psychosomatischen Beschwerden.
Die Osteopathie ist bestens darin geschult, körperliche Fehlfunktionen in Form von Bewegungsverlusten, Verspannungen, Blockierungen, Abflussstörungen und Minderversorgungen in allen Bereichen des Körpers aufzufassen und zu differenzieren. Bei der psychosomatischen Osteopathie haben jene körperlichen Auffälligkeiten und Symptome jedoch einen anderen Ausdruck – der Osteopath beleuchtet bei dieser besonderen osteopathischen Behandlungsmethode eben jene Verbindungen zwischen Geist und Körper und stellt jene Dysbalancen in den Gesamtkontext des Leidens.
Psychosomatische Osteopathie – Der Einfluss von Stress auf den Körper
Stress ist eine natürliche Reaktion des Systems auf herausfordernde körperliche und mentale Situationen, prägende und traumatische Ereignisse sowie innere Konflikte. Kurzzeitig ermöglicht Stress dem Menschen handfesten Widerständen mit Höchstleistungen entgegenzutreten und diese effizienter zu bewältigen. Wenn die Stressphasen von kurzer Dauer sind, ist der Körper in der Lage, sich eigenständig wieder zu regenerieren.
Sollten die emotionalen und körperlichen Belastungen jedoch weiterhin bestehen bleiben und der Mensch somit konstant inneren sowie äußeren Stress ausgesetzt sein, so kann dieser Stress eine Reihe an Folgeerscheinungen hervorrufen und letztendlich seelisch und körperlich krank machen. Demnach können eine Vielzahl an biochemischen, hormonellen, vegetativen, neurologischen und immunologischen Reaktionen auftreten, die den Menschen stark beeinträchtigen können. Das sogenannte Cortisol – auch als Stresshormon bezeichnet – zielt als Reaktion darauf ab, den Menschen möglichst widerstandsfähig gegenüber den Stressoren zu halten.
Allerdings kann ein Teufelskreislauf beziehungsweise eine negative Kettenreaktion hervorgerufen werden: Das Immunsystem des Körpers beginnt zu reagieren, sodass diese Immunreaktionen sich gegen den Körper richten können und zu generalisierten Entzündungen im Körper führen können und die Immunabwehr gleichermaßen gehemmt wird. Des Weiteren geht dem Körper die Fähigkeit der eigenständigen Erholung und des Abschaltens verloren. Das vegetative Nervensystem gerät vermehrt aus dem Gleichgewicht, weswegen bei der Verdauung, die für den Körper so essenzielle Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen gehemmt werden kann. Des Weiteren kann das Herz-Kreislauf-System dauerhaft angeregt werden, was weitere Folgeerscheinungen herbeiführen kann. Das hormonelle Gleichgewicht für die gesunde Homöostase des Körpers kann negativ beeinflusst werden kann.
Der Mensch reagiert durch langeanhaltenden Stress mit Überforderung und gerät durch diesen kontanten Zustand in eine Abwärtsspirale. Auf diese Weise verlieren Menschen, die eine psychosomatische Problematik haben, das Gefühl zu sich selbst, ihren Körper und ihren Emotionen – getrieben durch die ständig einwirkenden äußeren Belastungen und die Folgereaktionen des „Funktionierens“ und des „Unterdrückens“.
Was zeichnet die Psychosomatische Osteopathie aus?
Grundsätzlich spiegelt sich bei nahezu jedem Menschen die Wechselwirkung von Körper und Geist wider, weswegen psychosomatische Reaktionen keine Seltenheit sind, allerdings bei einigen Menschen stärker ausgeprägt sind. Für die psychosomatische Osteopathie ist die Bewusstwerdung von aller höchster Priorität. Während der Osteopathie-Behandlung zielt der Osteopath darauf ab, dass der Patient sich gänzlich fallen lassen und sich ihm anvertrauen kann. Während der Behandlung soll ein Gefühl des Bewusstseins geschaffen werden, das Gespür für den eigenen Körper und dessen Reaktionen auf die Behandlung angeregt werden.
Einerseits wird in der osteopathischen Behandlung von Kindern, Erwachsenen und Senioren in der Psychosomatik ein großer Fokus auf die vegetativen, neurologischen, biochemischen, stoffwechselbedingten sowie hormonellen Reaktionen des Körpers zu erschließen, gelegt. Die Gesinnung nach einem gesunden Gleichgewicht fördert ein verbessertes Körpergefühl und die damit verknüpften körperlichen und menschlichen Bedürfnisse. In vielen Fällen kann es während der Therapie zur Entladung von belastenden Emotionen kommen – über den Körper wahrgenommene Prozesse können dem Patienten einen Weg zur eigenen Emotionalität ebnen, um so Erlebtes und Belastendes in einem Zustand der vollständigen und authentischen Entspannung wahrnehmen und einordnen zu können und diese Themen in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren mit dem Ziel, dass Körper und Geist wieder in einem gesunden Gleichgewicht zueinander stehen und sich die systemischen Spannungen sukzessive reduzieren.
Für wen ist die psychosomatische Osteopathie nicht geeignet:
An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Osteopathie die klassische Psychotherapie keinesfalls ersetzt! Die Osteopathie hat ihre Bewandtnis in der Begleitung von psychoemotionalen Beschwerden und sollte in einem engen Dialog und in Absprache mit der Psychotherapie stattfinden. Bei schwerwiegenden psychischen Erkrankungen und Traumata sollte zunächst eine stabile psychotherapeutische Grundlage geschaffen werden.
Psychosomatische Beschwerden – Begleitung in unseren Räumlichkeiten
Neben der Osteopathie bietet eine Psychologin in unseren Räumlichkeiten ein systemisches Coaching und Hypnose zur Bewältigung von tiefliegenden Glaubenssätzen, inneren Konflikten und emotionalen Traumata, die die Lebensqualität und Gesundheit der betroffenen Patienten negativ beeinflussen können, an. Die Grundvoraussetzungen für ein zufriedenes Leben sind Gesundheit, Vitalität und körperliches sowie mentales Wohlbefinden. Dies alles resultiert auch aus einem stabilen psychoemotionalen Gebilde, dass der Mensch mit sich im Reinen ist und sich in einem stabilen Gleichgewicht befindet.
Darüber hinaus erweitert die traditionelle chinesische Medizin samt Akupunktur und Tuina unser holistisches Praxisgebilde. Als untrennbare Einheit von Schulmedizin und Naturheilkunde verknüpft die Praxis für Komplementärmedizin in unseren Räumlichkeiten verschiedene naturheilkundliche und schulmedizinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, wie etwa die Orthomolekulare Medizin, die Infusionstherapie sowie die Homöopathie. Seit Kurzem wird außerdem in unseren Räumlichkeiten Physiotherapie für Selbstzahler angeboten.
Bauch
- Schmetterlinge im Bauch
- Bauchgefühl
- Bauchentscheidung
- Frei von der Leber reden
- Entscheiden aus dem Bauch heraus
- Liebe geht durch den Magen
Haltung/Statik
- Ein aufrechter Mensch
- Rückgrat haben
- Breite Schultern haben
- Alles ist gut zu schultern
Kopf
- Kühlen Kopf bewahren
- Nicht auf den Kopf gefallen sein
- Den Kopf frei haben
- Nerven wie Drahtseile/ Nerven aus Stahl
Psychosomatische Osteopathie – Für wen ist diese Therapie geeignet?
Psychoemotionale Thematiken können alle Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen betreffen, weswegen jeder Mensch jeglichen Alters in unserer Praxis betreut werden kann. In unserer Praxis für Osteopathie Hamburg betreuen wir in unseren beiden Standorten in Uhlenhorst und Barmbek-Süd/Winterhude außerdem Sportler im Rahmen der Sportosteopathie. Der Körper wird hierbei regelmäßig gefordert und an die Grenzen seiner Belastbarkeit gebracht, was Auswirkungen auf die Statik, das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Psyche hat. Gleichermaßen ist der regelmäßige Wettbewerbsgedanke sowie der eigene Anspruch Höchstleistungen zu vollbringen, eine konstant hohe mentale Belastung.
Bei der Kinderosteopathie hat die psychoemotionale Betreuung von Kindern einen wichtigen Stellenwert. Eine gesunde Entwicklung von Sprache, Persönlichkeit, sozialen Fähigkeit sowie des Körpers, der Motorik, der Sensorik und des Immunsystems sind abhängig von einem harmonischen psychologischen Zustand. Unterdrückte Emotionen oder innere Konflikte können sich bei Kindern schnell manifestieren und Jahre später zum Ausdruck kommen. „Wer Gesundheit ernten will, sollte Gesundheit säen“ – ein sich harmonisch funktionierendes Kind hat die Möglichkeit sich körperlich und geistig gut zu entwickeln und damit gute Chancen seinen Platz in der Gesellschaft zu finden sowie der schnelllebigen und fordernden Zeit zu trotzen.
Bei der Begleitung während der Schwangerschaft können psychosomatische Einflüsse die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen und die Anpassungsfähigkeit der werdenden Mutter auf die Anforderungen der Schwangerschaft beeinträchtigen.
Auch in Bezug auf die Frauengesundheit hat das psychische Wohlbefinden einen großen Einfluss. Stresszustände kann das hormonelle Gleichgewicht und damit den Zyklus der Frau stören, was eine Vielzahl an Symptomen hervorrufen und damit den Körper aus seinem gesunden Gleichgewicht bringen kann.
Psychosomatik – ergänzende Therapien
Bei psychosomatischen Körperreaktionen können das Dry Needling, die Faszientherapie sowie die Chiropraktik bei der Unterstützung der körperlichen Symptome angewandt werden.
Sollten Sie Fragen haben, ob eine osteopathische Behandlung bei Ihnen und Ihren vorliegenden Beschwerden angezeigt ist, wie eine Osteopathie-Behandlung bei Ihnen aussehe und ob Ihre Krankenkasse die Kosten der Behandlung übernehmen, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen!
Wir freuen uns Sie in unserer Praxis für Osteopathie in Hamburg als Ihre Osteopathen zu begrüßen
Häufig gestellte Fragen über die Osteopathie
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die osteopathische Behandlung
In Deutschland dürfen ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker Osteopathie ausüben. Zudem sollte eine qualitativ hochwertige Osteopathie-Ausbildung bzw. ein Osteopathie-Studium 5 Jahre betragen, da es Jahre benötigt sich das medizinische Verständnis für den Körper, die Anatomie und in erster Linie das osteopathische Handwerkszeug samt vieler Techniken, dem Umgang mit dem Gewebe, dem notwendigen Feingespür sowie die Fingerfertigkeit anzueignen. Alle in unserer Praxis tätigen Osteopathinnen und Osteopathen verfügen über die amtsärztliche Zulassung zum Heilpraktiker und haben jeweils eine 5-jährige Ausbildung/Studium in Osteopathie in den renommiertesten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen Des Weiteren besuchen wir regelmäßige Fortbildungen mit hohenStandards und Qualitätskontrollen, um unsere Behandlungen sukzessive zu optimieren.
Ja, ein Großteil aller gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst die osteopathischen Behandlungen in unserer Praxis anteilig. Die einzige Voraussetzung hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung oder ein Privatrezept. Als ausgebildete Osteopathen und der Zugehörigkeit im osteopathischen Berufsverband VOD sowie Heilpraktiker erfüllen wir über die nötigen Qualitätsstandards der gesetzlichen Krankenkassen für eine anteilige Kostenübernahme. Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel nahezu den vollen Betrag für die Behandlungen und benötigen keine ärztliche Bescheinigung.
Eine osteopathische Behandlung dauert in unserer Praxis in der Regel 50 – 60 Minuten und kostet sowohl als Ersttermin sowie in der Folgebehandlung 99 Euro, die zum Teil von den Krankenkassen übernommen werden
Zu Beginn findet in der Regel ein ausführliches Gespräch – die Anamnese statt, gefolgt von einer gründlichen und körperlichen Untersuchung. Die Untersuchung ist fundamental – nur auf diese Weise kann der Osteopath den Körper bestmöglich in seiner Individualität begreifen und einen auf den Menschen zugeschnittenen Behandlungsplan anzufertigen. Die anschließende ganzheitliche Behandlung zielt auf die in der Untersuchung erhobenen Ursachen der Beschwerden ab. Jede Behandlung ist individuell und erfolgt nicht nach einem einheitlichen Schema.
Eine osteopathische Behandlung eignet sich für jeden Menschen. Neben der Betreuung für Erwachsene bieten wir zusätzlich Behandlungen für Säuglinge, Babys und Kinder, für Sportler, Schwangere und Stillende sowie die Profession der Frauengesundheit an. Zu allen Fachbereichen haben alle unsere Osteopathinnen und Osteopathen Weiterbildungen absolviert. Jeder Therapeut/ jede Therapeutin bringt in unser ganzheitliches Praxiskonzept seine/ihre persönlichen Fähigkeiten mit ein.
Osteopathie kann bei Problemen im Bewegungsapparat, im Organsystem sowie im Nervensystem hilfreich und vielversprechend sein. Bei vielen Leiden konnten wir positive Resultate und Erfolge erzielen. Wir arbeiten in den Systemen des Bewegungsapparats, dem Netzwerk der Faszien, dem Organsystem, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem, dem Hormonsystem und in den mentalen Systemen.
Allerdings ist es im Gesundheitsbereich vom Gesetzgeber her nicht gestattet die vielen Beschwerdebilder an dieser Stelle aufzulisten – im Hinblick auf einen Verstoß gegen den unlauteren Wettbewerb. An diese Richtlinien halten wir uns. Sollten Sie allerdings Fragen haben, ob Osteopathie bei Ihren Beschwerden angezeigt ist, können wir dies bei einer kostenlosen Telefonberatung besprechen.
Grundsätzlich gibt es bei der Osteopathie keine Risken und Nebenwirkungen. Sie gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm. Gelegentlich können nach der Behandlung leichte Beschwerden wie Muskelkater, Müdigkeit oder kurzfristige Erstverschlimmerungen auftreten, die meist rasch wieder abklingen.
Die Häufigkeit der Sitzungen hängt von den jeweiligen Beschwerden, der Reaktion des Körpers und der Lebensgeschichte des Menschen ab. Oft reichen wenige Sitzungen aus, manchmal sind aber auch regelmäßige Termine sinnvoll. Die Abstände zwischen den Behandlungen betragen in der Regel 2 – 6 Wochen.
Ja, Osteopathie ist auch für Kinder und Säuglinge geeignet. Gerade der Aspekt der Prävention sowie die Gewährleistung einer optimalen körperlichen, neurologischen, sensorischen, motorischen, sozialen und immunologischen Entwicklung des Kindes stehen im Fokus unserer Praxis – allerdings auch die Umkehrseite: An Stellschrauben zu drehen, warum die bisherige Entwicklung zum Teil schleppend verlief. Die Behandlung erfolgt besonders behutsam und altersgerecht.
Es ist ratsam, sich nach einer Behandlung etwas Ruhe zu gönnen, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Belastungen zu vermeiden, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Die Behandlung kann anstrengend für den Körper sein, denn es werden viele Reize und Impulse gesetzt.
Sie können für den Osteopathie-Termin alle bisherigen ärztlichen Befunde mitbringen – jede Information ist hilfreich, um den Patienten bestmöglich zu verstehen. Gemütliche Kleidung für bestimmte Mobilisationstechniken sind darüber hinaus sinnvoll.
Der Unterschied zur Physiotherapie und Chiropraktik ist die Ganzheitlichkeit sowie Vielschichtigkeit. Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und setzt auf ganzheitliche Diagnostik und Behandlung. Im Unterschied zu Physiotherapie und Chiropraktik werden alle Körpersysteme mit einbezogen und nicht ausschließlich im Bewegungsapparat gearbeitet. Das Zusammenwirken aller Strukturen ist aus osteopathischer Sicht der Schlüssel, um das Optimum an Ressourcen für den Körper in Richtung Gesundung herauszuholen.
