Osteopathie für Senioren in Hamburg
Ein „gesundes Altern“ – Die Reifung von edlem Wein als Vorbild
„Ein guter Wein wird mit den Jahren und der nötigen Reife immer besser.“ Bei einer optimalen Balance der Geschmacksstoffe, einer guten Pflege sowie eines guten Zustandes der Weintrauben und einer artgerechten Lagerung, kann der gereifte Wein kennzeichnend für Genuss stehen.
Doch wie steht es um das Thema des Alterns beim Menschen? Das Altern ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig, denn im Zuge unserer Gesellschaftsstrukturen erreicht eine weitaus höhere Anzahl an Menschen ein immer höheres Alter. Viele Menschen betrachten das Älterwerden sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge. Dabei ist das Altern ein normaler und stetiger, biologischer Prozess, der seit der Geburt beginnt und alle Menschen gleichermaßen – jedoch in unterschiedlichster Ausprägung betrifft.
Die Gesundheit als höchstes Gut im Leben
Für viele Senioren rückt mit dem zunehmenden Alter der Aspekt der eigenen Gesundheit – aber auch der Krankheit in den Vordergrund. Demnach ist es von großer Bedeutsamkeit die eigenen Potenziale weiterhin bestmöglich auszuschöpfen und den Zustand der Gesundheit weitestgehend beizubehalten. Wir Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und möchten unserem Alltag, unseren Hobbys und Leidenschaften, unseren Routinen und Verpflichtungen weiterhin nachkommen und dies bei einem Zustand von körperlichem und geistigem Wohlbefinden.
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Wohlbefinden im Alter – das kann Osteopathie für Senioren bewirken
Die Osteopathie ist eine eigenständige, manuelle Behandlungsform, die den Patienten ganzheitlich und individuell betrachtet. Der Osteopath betrachtet den menschlichen Körper während der Untersuchung und osteopathischen Behandlung als ein zusammenhängendes Gebilde. Sowohl aus anatomischer als auch aus funktioneller Sicht arbeiten alle Körpersystem nahtlos, direkt und unmittelbar als Einheit zusammen – verglichen mit „den Zahnrädchen eines Uhrwerkes“.
Folgende sieben Körpersysteme sind bei der Diagnostik und osteopathischen Behandlung von entscheidender Bedeutung und sollten vom ganzheitliche arbeitenden Osteopathen gleichermaßen berücksichtigt werden:
- Der Bewegungsapparat (Muskeln, Bändern, Knochen und Gelenke)
- Das Organsystem in Becken-, Bauch- und Brusthöhle
- Das Gefäßsystem (Venen, Lymphbahnen und Arterien)
- Das Nervensystem
- Das Hormonsystem
- Das System der Faszien
- Die Psyche
Für die Osteopathie in Hamburg ist insbesondere das engmaschige System der Faszien sehr bedeutsam – es sind geflechtartige Strukturen, die alle Körperbereiche miteinander verbinden und somit Fehlfunktionen und Verspannungen in andere Bereiche übertragen können.
Die Besonderheit der Osteopathie ist die individuelle Betrachtungsweise jedes einzelnen Patienten während einer Untersuchung und Behandlung. Jeder Mensch ist hinsichtlich seiner Gene, der Grundkonstitution, seiner Körperfunktionen, seiner Lebensführung sowie dessen Lebensgeschichte einzigartig. Die Einzigartigkeit muss in jeder osteopathischen Behandlung vom Osteopathen erfasst werden, um den Körper des Patienten bestmöglich zu verstehen und die Ursachen der Beschwerden zu ermitteln. Auf dieser Art und Weise bietet die Osteopathie für Senioren ein hohes Potenzial, den Körper des Patienten zu einem Regulierungsprozess zu verhelfen und hinsichtlich von Verspannungen und Fehlfunktionen auszugleichen, was speziell älteren Menschen Linderung verschaffen und zu einer verbesserten Lebensqualität verhelfen kann.
Osteopathie für Senioren – die sanfte Begleitung des guten Alterns
Mit fortgeschrittenem Alter können sich jedoch eine Vielzahl an gesundheitlichen Beschwerden und eine Abnahme der Vitalität einstellen, was sich am Bewegungsapparat, an den inneren Organen sowie am Nervensystem widerspiegeln kann, die sich beispielsweise durch eine Abnahme von Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Energie bemerkbar machen. Und dennoch: Der Alterungsprozess und dessen Auswirkungen lassen sich in Teilen mit einer bewussten Lebensführung sowie der spezifischen Osteopathie für Senioren beeinflussen – mit dem Ziel die Spuren der Zeit abzumildern und einen Zustand des „gesunden Alterns“ verglichen mit der Reifung eines Weines zu ermöglichen.
„Ich glaube, dass die menschliche Maschine eine hauseigene Apotheke ist und alle Heilungen der Natur in ihr zu finden sind“
– Andrew Taylor Still (Begründer der Osteopathie)
Die Lebensgeschichte eines Menschen – Der Körper als ein Tempel der Erinnerung
„Die Zeit heilt alle Wunden“ – ein häufig benutztes Sprichwort, das aus Sicht der Osteopathie allerdings nur bedingt zutrifft. Vielmehr besitzt der menschliche Körper ein eigenes Gedächtnis. Demnach ist der gesundheitliche Zustand des Patienten ein Resultat des bisherigen Lebens – wobei der Körper dem Osteopathen als eine Art Sprachrohr dessen Lebensgeschichte offenlegt und erzählt. Diese körperlichen Traumata können den Körper des Menschen nachhaltig prägen:
- Stürze und Unfälle
- Strukturelle Verletzungen
- Sportverletzungen
- Entzündungen und Erkrankungen
- Schwangerschaften und Geburten
- Geburtstraumata des Kindes
- Langanhaltende und einseitige Tätigkeiten
- Leistungssport
- Embryologische Ursachen
- Psychoemotionale Situationen
Eine Entzündung, ein Sturz, eine Verletzung oder ein Bruch mögen zwar erfolgreich verheilen. Aber dennoch hinterlassen körperliche Traumata im Gewebe ihre Spuren – Reizzustände führen in vielen Fällen zu einem Funktionsverlust, Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Verklebungen – die den Körper des Patienten langfristig prägen und negativ beeinflussen können.
Die Folgen eines Traumas können sich mit der Zeit über den gesamten Körper ausbreiten und an verschiedenen Regionen des Körpers beeinträchtigen. Im Laufe des Lebens verliert der Körper vermehrt seine Fähigkeit Fehlfunktionen zu kompensieren.
Durch diesen Verlust an Resilienz und Ressourcen können etwaige verborgene Verspannungen sowie die Auswirkungen alter körperlicher Traumata zutage treten und langfristige Beschwerden verursachen.
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Osteopathie für Senioren – „Du bist nur so alt wie du dich fühlst“
Das Alter ist keine Indikation dafür Beschwerden zu haben – beziehungsweise Beschwerden sollten nicht einfach mit dem Alter abgetan werden. Allerdings hat ein älterer Mensch in der Regel deutlich mehr durchlebt als jüngere Mitmenschen, was den Körper nachhaltig zeichnet und sich Beschwerden im Laufe Zeit einstellen können. Häufig werden Abnutzungserscheinungen, Verspannungen, Bewegungsverluste und Funktionsverluste sichtbar, die das Wohlbefinden des betroffenen Patienten einschränken können.
Die Osteopathie kann degenerative Veränderungen und den Alterungsprozess zwar nicht aufhalten, allerdings ermittelt der Osteopath in der eingehenden Untersuchung gründlichst die Ursachen von Beschwerden – alte Verletzungen und durchgemachte körperliche Reizungen können ausfindig gemacht werden. Auf diese Weise kann die Osteopathie den Körper des Patienten entlasten, denn das Ziel der Osteopathie für Senioren besteht darin die Beweglichkeit sowie die Vitalität durch individuell auf Sie abgestimmte Behandlungen sanft und unterstützend zu erhalten und gar fördern. Auf diese Art und Weise kann die Osteopathie sowohl kurativ als auch präventiv altersgerechten Beschwerden entgegentreten und dem Körper eine Möglichkeit „der Pflege“ bieten, die es dem Patienten erlaubt „gut und gesund zu altern.
Osteopathie für Senioren – die inneren Organe
In Deutschland – und auch in Teilen der Osteopathie – wird der Körper zu häufig ausschließlich orthopädisiert – das heißt, dass zum Teil der alleinige Fokus in der Betrachtung des Bewegungsapparates liegt. Allerdings ist der Körper eine untrennbare Einheit und alle Strukturen und Bereiche des Körpers sind über die Faszien, Nervenbahnen, Blutgefäße und über Muskulatur miteinander in Verbindung und in gegenseitigem Austausch. In diesem osteopathischen Kontext haben die inneren Organe eine große Bedeutung für die gesamte Funktionalität des menschlichen Körpers und können im Gegensatz dazu aus osteopathischer Sicht Verursacher von Beschwerden werden.
Die inneren Organe haben eine Reihe an lebenswichtigen Körperfunktionen. Dazu gehören:
- Das Verdauungs- und Stoffwechselsystem (Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber)
- Herz-Kreislauf-System (Herz und Lunge)
- Entgiftungsfunktionen
- Immunsystem
- Hormonsystem
- Blutbildung
- Sexualität
Das Organsystem leistet eine dauerhafte und kontinuierliche Arbeit – verglichen mit einem Dauerläufer. Eine Arbeit, die stets als selbstverständlich erachtet wird. Doch mit der Zeit kann die Effizienz der Funktion nachlassen, was für den Körper des Patienten spürbar werden kann. Aus Sicht des Osteopathen können folgende Faktoren die Funktion der Organe beeinträchtigen:
- Bindegewebsschwäche
- Verlust an Elastizität
- Narben von Operationen
- Alte Entzündungen
- Umweltbelastungen (Pestizide, virale und bakterielle Erkrankungen etc)
- Schwangerschaften
- Spezielle Lebensführung
- Psychische Belastungen
- Körperliche Traumata am Bewegungsapparat
- Fehlstellungen und Blockaden in der Statik
- Hormonelle Veränderungen
- Immunschwäche
Die Gesundheit von Senioren – Mit der Osteopathie in besten Händen
Unsere Praxis für Osteopathie in Hamburg hat sich auf die osteopathische Behandlung und Begleitung spezialisiert. Darüber hinaus bieten wir in unseren Räumlichkeiten weitere Therapiemöglichkeiten für ältere Menschen an:
- Komplementärmedizin, Orthomolekulare Medizin, Infusionen, Homöopathie
- Chinesische Medizin (Akupunktur und Tuina Heilmassage)
- Psychologie (Psychologisches Coaching und Hypnose)
- Faszientherapie, Dry Needling, Funktionelle Neurologie, Chiropraktik.
Des Weiteren bieten wir Osteopathie-Behandlungen für Babys und Kinder, Sportler, und Schwangere an. Des Weiteren haben wir uns als Osteopathen auf die Betreuung im Rahmen der Frauengesundheit und des Psychosomatischen Formenkreis spezialisiert.
Gut zu wissen:
Der Gang zum Osteopathen ist eine Selbstzahlerleistung. Allerdings bezuschussen die meisten gesetzlichen Krankenkassen eine osteopathische Behandlung anteilig und die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten nahezu komplett. Informieren Sie sich gerne über die Kostenerstattungen der Osteopathie.
Wir freuen uns Sie in unseren Hamburger Praxen in Uhlenhorst sowie Barmbek-Süd/Winterhude als Ihre Osteopathen und Heilpraktiker begrüßen zu dürfen.
Häufig gestellte Fragen über die Osteopathie
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die osteopathische Behandlung
In Deutschland dürfen ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker Osteopathie ausüben. Zudem sollte eine qualitativ hochwertige Osteopathie-Ausbildung bzw. ein Osteopathie-Studium 5 Jahre betragen, da es Jahre benötigt sich das medizinische Verständnis für den Körper, die Anatomie und in erster Linie das osteopathische Handwerkszeug samt vieler Techniken, dem Umgang mit dem Gewebe, dem notwendigen Feingespür sowie die Fingerfertigkeit anzueignen. Alle in unserer Praxis tätigen Osteopathinnen und Osteopathen verfügen über die amtsärztliche Zulassung zum Heilpraktiker und haben jeweils eine 5-jährige Ausbildung/Studium in Osteopathie in den renommiertesten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen Des Weiteren besuchen wir regelmäßige Fortbildungen mit hohenStandards und Qualitätskontrollen, um unsere Behandlungen sukzessive zu optimieren.
Ja, ein Großteil aller gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst die osteopathischen Behandlungen in unserer Praxis anteilig. Die einzige Voraussetzung hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung oder ein Privatrezept. Als ausgebildete Osteopathen und der Zugehörigkeit im osteopathischen Berufsverband VOD sowie Heilpraktiker erfüllen wir über die nötigen Qualitätsstandards der gesetzlichen Krankenkassen für eine anteilige Kostenübernahme. Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel nahezu den vollen Betrag für die Behandlungen und benötigen keine ärztliche Bescheinigung.
Eine osteopathische Behandlung dauert in unserer Praxis in der Regel 50 – 60 Minuten und kostet sowohl als Ersttermin sowie in der Folgebehandlung 99 Euro, die zum Teil von den Krankenkassen übernommen werden
Zu Beginn findet in der Regel ein ausführliches Gespräch – die Anamnese statt, gefolgt von einer gründlichen und körperlichen Untersuchung. Die Untersuchung ist fundamental – nur auf diese Weise kann der Osteopath den Körper bestmöglich in seiner Individualität begreifen und einen auf den Menschen zugeschnittenen Behandlungsplan anzufertigen. Die anschließende ganzheitliche Behandlung zielt auf die in der Untersuchung erhobenen Ursachen der Beschwerden ab. Jede Behandlung ist individuell und erfolgt nicht nach einem einheitlichen Schema.
Eine osteopathische Behandlung eignet sich für jeden Menschen. Neben der Betreuung für Erwachsene bieten wir zusätzlich Behandlungen für Säuglinge, Babys und Kinder, für Sportler, Schwangere und Stillende sowie die Profession der Frauengesundheit an. Zu allen Fachbereichen haben alle unsere Osteopathinnen und Osteopathen Weiterbildungen absolviert. Jeder Therapeut/ jede Therapeutin bringt in unser ganzheitliches Praxiskonzept seine/ihre persönlichen Fähigkeiten mit ein.
Osteopathie kann bei Problemen im Bewegungsapparat, im Organsystem sowie im Nervensystem hilfreich und vielversprechend sein. Bei vielen Leiden konnten wir positive Resultate und Erfolge erzielen. Wir arbeiten in den Systemen des Bewegungsapparats, dem Netzwerk der Faszien, dem Organsystem, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem, dem Hormonsystem und in den mentalen Systemen.
Allerdings ist es im Gesundheitsbereich vom Gesetzgeber her nicht gestattet die vielen Beschwerdebilder an dieser Stelle aufzulisten – im Hinblick auf einen Verstoß gegen den unlauteren Wettbewerb. An diese Richtlinien halten wir uns. Sollten Sie allerdings Fragen haben, ob Osteopathie bei Ihren Beschwerden angezeigt ist, können wir dies bei einer kostenlosen Telefonberatung besprechen.
Grundsätzlich gibt es bei der Osteopathie keine Risken und Nebenwirkungen. Sie gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm. Gelegentlich können nach der Behandlung leichte Beschwerden wie Muskelkater, Müdigkeit oder kurzfristige Erstverschlimmerungen auftreten, die meist rasch wieder abklingen.
Die Häufigkeit der Sitzungen hängt von den jeweiligen Beschwerden, der Reaktion des Körpers und der Lebensgeschichte des Menschen ab. Oft reichen wenige Sitzungen aus, manchmal sind aber auch regelmäßige Termine sinnvoll. Die Abstände zwischen den Behandlungen betragen in der Regel 2 – 6 Wochen.
Ja, Osteopathie ist auch für Kinder und Säuglinge geeignet. Gerade der Aspekt der Prävention sowie die Gewährleistung einer optimalen körperlichen, neurologischen, sensorischen, motorischen, sozialen und immunologischen Entwicklung des Kindes stehen im Fokus unserer Praxis – allerdings auch die Umkehrseite: An Stellschrauben zu drehen, warum die bisherige Entwicklung zum Teil schleppend verlief. Die Behandlung erfolgt besonders behutsam und altersgerecht.
Es ist ratsam, sich nach einer Behandlung etwas Ruhe zu gönnen, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Belastungen zu vermeiden, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Die Behandlung kann anstrengend für den Körper sein, denn es werden viele Reize und Impulse gesetzt.
Sie können für den Osteopathie-Termin alle bisherigen ärztlichen Befunde mitbringen – jede Information ist hilfreich, um den Patienten bestmöglich zu verstehen. Gemütliche Kleidung für bestimmte Mobilisationstechniken sind darüber hinaus sinnvoll.
Der Unterschied zur Physiotherapie und Chiropraktik ist die Ganzheitlichkeit sowie Vielschichtigkeit. Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und setzt auf ganzheitliche Diagnostik und Behandlung. Im Unterschied zu Physiotherapie und Chiropraktik werden alle Körpersysteme mit einbezogen und nicht ausschließlich im Bewegungsapparat gearbeitet. Das Zusammenwirken aller Strukturen ist aus osteopathischer Sicht der Schlüssel, um das Optimum an Ressourcen für den Körper in Richtung Gesundung herauszuholen.
