Ihre Kinderosteopathie in Hamburg
Was genau ist Kinderosteopathie?
„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“. Diese goldene Regel für den Umgang mit Kindern unterstreicht zugleich die Bedeutsamkeit und Besonderheit des Fachgebietes der Kinderosteopathie, die eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie darstellt.
Die allgemeine Osteopathie ist eine äußerst vielseitige Behandlungsmethode, da sie aufgrund ihres facettenreichen und vielschichtigen Untersuchungs- und Therapiespektrums auf viele Beschwerdebilder von Patienten anwendbar ist. Auch wenn das osteopathische Prinzip, das den Körper ganzheitlich als Einheit betrachtet und jeden Menschen in seiner Individualität wahrnimmt, für alle Altersstufen gleichermaßen gilt, so nimmt die spezialisierte Kinderosteopathie eine gesonderte Rolle ein.
Die Kinderosteopathie umfasst die Untersuchung und Therapie von:
- Säuglingen
- Babys
- Kleinkindern
- Kindern
- Schwangeren
- Jugendlichen
Wenn Sie Fragen dazu haben, ob eine osteopathische Behandlung das Richtige für Ihr Kind ist, nehmen Sie gern Kontakt zu unserer Praxis auf. Zur Terminvereinbarung können Sie auch direkt unseren Online-Termin-Kalender nutzen.
Öffnungszeiten
- Mo. 8–20 Uhr
- Di. 8–19 Uhr
- Mi. 8–19 Uhr
- Do. 8–21 Uhr
- Fr. 8–19 Uhr
- Sa. 10–16 Uhr (nach Vereinbarung)
Aber was zeichnet die Besonderheit der Kinderosteopathie im Speziellen aus?
Von der Geburt bis zur Pubertät ist das Leben des Kindes von stetigen und dynamischen Entwicklungsprozessen gekennzeichnet. In keiner anderen Lebensphase des Menschen finden solch zum Teil signifikante Veränderungen statt. Bereits in ihrem ersten Lebensjahr vollziehen Babys eine Reihe elementarer Entwicklungsschübe hinsichtlich:
- der Statik (Wachstum)
- der Motorik (greifen, drehen, krabbeln, stehen, eventuell gehen)
- der Koordination und des Gleichgewichtes
- der Sensorik (Wahrnehmung und Sinne – schmecken, tatsten, riechen, sehen, hören)
- der kognitiven Ebene
- der emotionalen Ebene und des Sozialverhaltens
Bei all den einschneidenden und rasanten Entwicklungen muss der Organismus und das gesamte System des Kindes permanent auf diese inneren und äußeren Veränderungen reagieren, sich anpassen sowie alle Körpersysteme und deren Abläufe miteinander kordinieren, um schließlich das Erlernte weiterhin umsetzen zu können. Allerdings folgt „nach einem Entwicklungsschritt wiederum der nächste Entwicklungsschritt“. Für eine einwandfreie Entwicklung und Funktionalität des Babys und des Kindes müssen alle Körpersysteme als funktionelle Einheit agieren, ihren normalen physiologischen Aufgaben einwandfrei nachkommen und sich in einem stabilen Gleichgewicht befinden. Die gesunde Entwicklung eines Kindes ist ein komplexer Prozess, der zu jeder Zeit sowohl durch körpereigene Verspannungsmuster als auch von äußeren Faktoren (Erkrankungen, Unverträglichkeiten, Impfungen, Stürze, Stress) beeinflusst wird. Es liegt daher auf der Hand, dass nicht immer jeder Prozess reibungslos verläuft.
Und hier kommt die Bedeutsamkeit der Kinderosteopathie in Hamburg zum Tragen: Gerade beim heranwachsenden Körper von Kindern können Funktionsstörungen und Verspannungen die körperliche Entwicklung des Kindes maßgeblich beeinträchtigen. Die spezielle Herausforderung eines Osteopathen bei der Behandlung von Babys und Kleinkindern ist, dass die Kinder ihre Beschwerden, Verspannungen und ihr Unwohlsein nicht äußern oder gar in Worte fassen können. Der auf die Kinderosteopathie spezialisierte Osteopath fungiert in erster Linie als eine Art „Sprachrohr“ und erlangt durch feinste Bewegungstests sowie sanftes Ertasten ein exaktes Verständnis über die Beschwerden der kleinen Patienten. Die anschließende osteopathische Behandlung verfolgt das Ziel den Körper des Kindes mit gezielten Techniken erneut ins Gleichgewicht zu begleiten und das Kind in seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen.
Denn aus Sicht der Kinderosteopathie wird im Kindesalter die Basis für die Gesundheit des späteren Erwachsenen gelegt – „Wer Gesundheit ernten will, muss Gesundheit säen!“
Um Säuglingen, Babys und Kindern eine hochwertige und richtungsweisende Behandlung ermöglichen zu können, sind fundierte Kenntnisse über die einzelnen Entwicklungsstadien, die körperliche Beschaffenheit des Kindes sowie die einzelnen Beschwerdebilder in jeder Altersstufe – von der Enstehung im Mutterleib bis zur Pubertät – von Nöten. Diese Kenntnisse benötigt der Osteopath, um ein bestmögliches Verständnis des jeweiligen Körpers zu bekommen und damit das Baby ursächlich, nach der Wurzel der Beschwerden fahndend, behandeln zu können.
Daher sind folgende Kenntnisse für das Fachgebiet der Kinderosteopathie Hamburg maßgebend:
die embryonale und fetale Entwicklung des Kindes
vom Geburtsverlauf
anatomische und funktionelle Eigenschaften
vom kindlichen Wachstum – Veränderungen der Körperstatik
von der normalen, motorischen, neurologischen, statischen, sensorischen und emotionalen Entwicklung des Kindes
Gerade Babys (ob Neugeborene oder Säuglinge) und Kinder benötigen – aufgrund ihrer körperlichen Beschaffenheit und der ständigen Entwicklung – während der osteopathischen Behandlung eine differenzierte, individuelle und gezielte Handhabung seitens des Osteopathen. Die patienten-schonende und ganzheitliche Betrachtungsweise der Kinderosteopathie erweist sich durch ihre sanfte Herangehensweise als besonders kinderfreundlich. Kinder sprechen erfahrungsgemäß sehr schnell auf osteopathische Behandlungen an und oft wird eine große Wirkung mit geringen therapeutischen Impulsen erzielt.
Wann benötigen Kinder spezielle Kinderosteopathie-Behandlungen?
Kein Baby hat eine makellose körperliche Beschaffenheit – jeder junge Körper weist schon sehr früh physiologische Gewebespannungen auf. Denn häufig erkennen Eltern bereits in den ersten Tagen kleinere Auffälligkeiten hinsichtlich der Haltung, der Statik, des Organismus oder der Verhaltensweisen ihres Kindes, die auf mögliche Verspannungen hindeuten können.
Wir empfehlen Eltern daher in unserer Praxis für Kinderosteopathie Hamburg sich mit ihrem Kind bereits in den ersten Wochen nach der Geburt in eine osteopathische Behandlung zu begeben oder frühzeitig bei der Erkennung bestimmter körperlicher Auffälligkeiten ihres Kindes.
Aus der Sichtweise der Osteopathie können bereits mit der Geburt eine Reihe an Funktionsstörungen – Verspannungen, Verformungen, Blockaden oder Bewegungseinschränkungen – entstehen, die später eine Vielzahl an Beschwerden begünstigen können. In vielen Fällen empfehlen aber auch Hebammen oder Kinderärzte den Eltern, ihr Kind in eine osteopathische Untersuchung zu begeben.
Es herrscht häufig der Irrglaube, dass die Kinderosteopathie ihre Relevanz ausschließlich bei Vorliegen von akuten beziehungsweise chronischen Beschwerden haben würde. Die Behandlung von Babys, Säuglingen und Kindern birgt viele Vorteile. Zum Einen haben Babys und Säuglinge ein sehr sanftes Gewebe, weswegen der Körper mittels sanfter osteopathischer Behandlungen noch recht „formbar“ ist. Jedes Leid hat seinen Ursprung und so gilt es die Funktionalität schon früh zu fördern und Fehlfunktionsmuster aufzulösen. Der Schlüssel der Kinderosteopathie in Hamburg liegt daher unter anderem in der Prävention, in der Aufdeckung unentdeckter Fehlfunktionen. Denn auch in der Osteopathie gibt es – parallel zur intensiven Betreuung seitens der Hebamme oder der Kinderärzte – eine spezielle Vorsorgeuntersuchung. In diesem Kontext ist eine frühe osteopathische Begutachtung ratsam, um mögliche „gewebliche Risikofaktoren“ für das Entwickeln späterer Beschwerdebilder zu entdecken und somit deren mögliche Ursachen bereits früh aufzulösen.
Schon vor der Geburt durchläuft das Baby im Mutterleib einen äußerst ereignisreichen, einschneidenden und prägenden Prozess und Lebensabschnitt. Während der ersten drei Monate- in der sogenannten Embryonalphase – entwickelt sich das Baby von der befruchteten Eizelle zum fertigen Menschen – aus anatomischer Sicht. In dieser äußerst dynamischen Zeit entwickeln sich das Knochengerüst, die Muskeln, die Organe, das komplette Nervensystem, das Blutgefäßsystem. Alle einzelnen Entwicklungsschritte erfolgen in mehreren Stadien nach einem bestimmten Ablaufplan, bis alle fertig entwickelten Bestandteile in einen „ganzen Organismus“ nahtlos ineinander übergehen, sich zusammenfügen und anschließend als Einheit funktionierend miteinander harmonieren. Kleinere Unverhältnismäßigkeiten können deshalb – aus Sicht des Osteopathen – auf diesem Wege bereits während der Entwicklung im Mutterleib ihren Ursprung haben.
Aufgrund dessen, dass während der Schwangerschaft die Mutter und das Kind zu einem gemeinsamen Organismus zusammenschmelzen und eine Art Symbiose darstellen, ist besonders die Entwicklung des Kindes abhängig von einem angemessenen Funktionieren der Mutter. Demzufolge ist eine osteopathische Begleitung der Mutter während der Schwangerschaft zu empfehlen.
Die Geburt als erste Zäsur
Auch die Geburt stellt eine Herausforderung für Mutter und Kind dar. Während dieses Geburtsvorganges muss der Säugling mit dem Schädel voran den engen Geburtskanal passieren und dessen Druck standhalten, was Einwirkungen auf die Strukturen des Schädels, der Wirbelsäule und des Nervensystems haben kann. Dabei kann es mitunter zu kleineren körperlichen Geburtstraumata führen, die den Säugling mit in den Start des Lebens begleiten und diesen erschweren können.
Alternative beziehungsweise notdürftige Methoden zur natürlichen Geburt, wie beispielsweise der Kaiserschnitt sowie in selteneren Fällen die Saugglocken- und Zangengeburt oder ähnliche Traumata können die Funktionalität des Schädel sowie der Wirbelsäule beeinträchtigen sowie eine Reihe an negativen Einflüssen – wie beispielsweise Asymmetrien, Blockierungen oder Verspannungen – auf die Statik und den Organismus des Neugeborenen haben. Jene Einflüsse werden daraufhin vom Körper übernommen und können mitunter Auswirkungen auf die künftige körperliche Entwicklung und Statik haben und letztendlich der Ursprung von Beschwerden sein.
Der Start ins Leben birgt für Neugeborene Babys eine Reihe an Herausforderungen: Die Umstellung auf selbstständiges Atmen, die Nahrungsaufnahme (Trinken und Saugen), Verdauung, die Motorik und die Geburt selbst beanspruchen das Kind in besonderem Maße. Im komplexen Geburtsvorgang – gerade bei schweren Geburten – liegt oftmals der Ursprung unterschiedlicher späterer Beschwerden.
An dieser Stelle kann die Osteopathie für Babys besonders hilfreich sein. Durch eine osteopathische Behandlung können Beeinträchtigungen des Säuglings frühzeitig erkannt und behandelt werden! Um das Kind in seiner normalen physiologischen Entwicklung zu unterstützen, gilt es, frühzeitig Funktionsstörungen und Spannungsphänomene zu erkennen. Hierbei kann unsere Praxis für Kinderosteopathie Hamburg die Schulmedizin wirksam ergänzen.
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Wachstum und Entwicklung als körperliche Herausforderungen
Während der ersten Lebensjahre macht das Kind markante Entwicklungsschübe hinsichtlich der körperlichen Entwicklung, neurologischer und koordinatorischer Fähigkeiten und des Sozialverhaltens durch. Während der Pubertät kommen wiederum hormonelle Aspekte und der Wachstumsschub hinzu.
Die Entwicklung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter ist ein über viele Lebensjahre anhaltender Prozess, in welchem dauerhafte Entwicklungsphasen des Körpers integriert sind. Der Körper benötigt für eine einwandfreie Entwicklung einen gut funktionierenden Organismus, in welchem alle Bereiche des Körpers als harmonische Einheit agieren und ihren notwendigen Aufgaben nachkommen müssen.
Das kann der Kinderosteopath tun
Hier kommt die Bedeutsamkeit der Kinderosteopathie zum Tragen: Der Osteopath betrachtet den Körper des Säuglings, des Babys, des Kindes und des Jugendlichen als ein Gesamtgebilde. Alle Bereiche des Körpers werden gründlich untersucht, um stets die Art und Ursache der Beschwerden herauszufinden und somit den Gesamtkontext des Körpers gezielt interpretieren zu können. Diesen Symptomen können mitunter entstandene Fehlfunktionen aus der embryonalen Zeit, der Geburt oder während des Heranwachsens vorausgehen.
Das Ziel einer Kinderosteopathie-Behandlung ist es, die Funktionalität des Gewebes zu optimieren und bestenfalls wiederherzustellen und vorherrschende Spannungseinflüsse zu erkennen und zu therapieren. Ein in sich gut funktionierender Körper des Kindes beziehungsweise des Neugeborenen ist im optimalen Fall widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Einflüssen. Darüber hinaus können durch eine gezielte osteopathische Behandlung alle Prozesse der körperlichen Entwicklungen des Kindes unterstützt und angeregt werden.
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Ablauf eines Termins bei der Kinderosteopathie Hamburg
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Anamnese:
Die osteopathische Behandlung beginnt mit einem Anamnese-Gespräch. Hierbei werden gezielte Fragen zu den aktuellen Beschwerden, zum Allgemeinbefinden des Kindes, zu den Körperfunktionen sowie zur Schwangerschaft und zur Geburt besprochen. Folgende Fragen könnten bei der Anamnese thematisiert werden: Hat ihr Kind eine Lieblingsseite? Gibt es Auffälligkeiten in der Statik? Wie läuft die Verdauung? Wie ist das Trinkverhalten? Wie ist das Schlafverhalten? Wie baut Ihr Baby Stress ab? Die Anamnese dient dem Osteopathen dazu, um einen ersten Eindruck von der Beschaffenheit und dem Zustand des Babys zu erlangen und gleichermaßen das Gesamtgebilde zu verstehen.
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Untersuchung:
Während der osteopathischen Untersuchung tastet der Osteopath den Körper mit sanften Griffen nach Gewebespannungen und Bewegungseinschränkungen ab und überprüft die Funktionen aller Bereiche mittels sanfter Bewegungstests. Hierbei werden alle einzelnen Systeme des Körpers (der Bewegungsapparat, das Organsystem, das Nervensystem, das Fasziensystem sowie das Gefäßsystem) begutachtet und miteinander in Zusammenhang gestellt.
Babys, Säuglinge und Kinder können ihre Beschwerden häufig nicht treffend kundtun, weswegen Eltern diese Anliegen des Öfteren nicht deuten können. Hierbei ist eine sehr gezielte, ganzheitliche und treffende Untersuchung des Osteopathen notwendig, um die Funktionsstörungen und Ursachen der Beschwerden exakt zu benennen. Osteopathen können feinste Gewebespannungen mit den Händen wahrnehmen und erspüren – dies wird mit folgendem Zitat verdeutlicht: „Die Osteopathie arbeitet mit fühlenden, sehenden, denkenden und wissenden Händen“. In diesem Kontext dient die Untersuchung des Osteopathen im übertragenden Sinne als Sprachrohr für die Benennung der Beschwerden des Kindes.
Eine Untersuchung ist für ein genaues Verständnis des Körpers von entscheidender Bedeutung und maßgebend für die anschließende osteopathische Behandlung. Denn: Nur, wenn der Körper des Kindes und dessen Funktionsstörungen verstanden und die Ursachen ermittelt worden sind, kann eine zielführende Behandlung in die Wege geleitet werden.
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Behandlung:
Die Untersuchung geht im Anschluss nahtlos in die osteopathische Behandlung über. Der ganzheitliche Grundgedanke bei der Untersuchung und Behandlung von Babys, Säuglingen und Kindern deckt sich grundsätzlich mit dem Vorgehen bei der Behandlung von Erwachsenen, mit dem Ziel, das Zusammenwirken aller Strukturen des Körpers zu optimieren sowie den Körper als funktionierende Einheit wiederherzustellen, indem dieser während der Therapie zu einem Regulierungsprozess angeregt wird. Allerdings unterscheidet sich die Herangehensweise des Osteopathen bei der Kinderosteopathie-Behandlung.
Bei der Kinderosteopathie werden alle bei der Untersuchung festgestellten auffälligen Körpersysteme, Verspannungen sowie Bewegungseinschränkungen vom Osteopathen berücksichtigt. Die osteopathische Behandlung selbst wird mittels sanfter, manueller Techniken durchgeführt. Die meisten Babys empfinden die behutsame Behandlung als angenehm und reagieren mit Beruhigung.
Das Ziel der Kinderosteopathie ist das Wiedererlangen der optimalen Funktion und Mobilität. Hierfür müssen die ursächlichen Spannungseinflüsse innerhalb des Körpers auf behutsamer Weise ausgeglichen und therapiert werden, sodass sich das Kind hinsichtlich der Statik, der Motorik, der Sensorik, der neurologischen Eigenschaften sowie der Funktionalität für die folgenden Entwicklungsschritte adäquat entfalten kann – durch eine gezielte osteopathische Behandlung ist es möglich, dass alle Prozesse der körperlichen Entwicklungen des Kindes unterstützt und angeregt werden. Auch die Prävention stellt einen bedeutenden Bestandteil der Kinderosteopathie dar, denn in der Regel ist ein in sich gut funktionierender Körper des Kindes beziehungsweise des Neugeborenen im optimalen Fall widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Spannungseinflüssen.
Gut zu Wissen: Wer zahlt bei der Osteopathie-Behandlung von Kindern?
Die Osteopathie ist in erster Linie eine Selbstzahler-Leistung. Nichtsdestotrotz bezuschussen eine Vielzahl von gesetzlichen Krankenkassen die osteopathischen Behandlungen von Kindern anteilig. Bei privaten Krankenversicherungen werden in der Regel 80 – 100 % der Kosten erstattet. Die Voraussetzungen des Osteopathen sind zum einen ein erfolgreicher Abschluss einer fünfjährigen Vollzeitausbildung, eine Zugehörigkeit in einem osteopathischen Berufsverband sowie eine Heilpraktiker-Zulassung. Informieren Sie sich gerne eingehend unter Kostenerstattung oder Fragen Sie bei Bedarf direkt Ihre Krankenkasse, in welchem Rahmen die Kinderosteopathie von Ihrem Versicherer bezuschusst wird.
Besuchen Sie uns in unserer Praxis in Hamburg Uhlenhorst und Barmbek-Süd/Winterhude!
Die Kinderosteopathie erlangt in unserer Gesellschaft einen stetig wachsenden Stellenwert. In Deutschland bezuschussen Krankenkassen nur die Behandlungen von zertifizierten Osteopathen, die eine 5-jährige Ausbildung absolviert haben. Wir bieten in unseren Praxen für Osteopathie in Hamburg in Uhlenhorst sowie Barmbek-Süd/Winterhude die spezialisierte Kinderosteopathie an. Die menschliche sowie osteopathische Begleitung von Babys und Säuglingen und diesen kleinen Menschen zu einem gelungenen Start ins Leben zu unterstützen, ist für uns eine wahre Herzensaufgabe geworden. Um in unserer Praxis für Kinderosteopathie Hamburg noch besser auf die kleinen Patientinnen und Patienten eingehen zu können, haben wir spezialisierende Weiterbildungen im Bereich der auf Kinder spezialisierten Osteopathie besucht.
Sollten Sie noch Fragen zur Osteopathie oder zur Kinderosteopathie haben oder erfragen möchten, ob eine Behandlung seitens des Osteopathen bei Ihrem Kind angebracht ist, können Sie uns gerne kontaktieren. Sollten Sie weitere Informationen zur Osteopathie für Babys, Kinder oder Erwachsene erwünschen, können Sie sich gerne den Blogbeitrag „Unterschied Osteopath und Chiropraktiker“ zu Gemüte führen.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in der Praxis für Kinderosteopathie in Hamburg!
Kontaktieren Sie uns gern bei Fragen zum Thema Kinderosteopathie oder vereinbaren Sie einen Termin für eine Behandlung in unseren Praxen. Termine können Sie ganz bequem und auch direkt auf unserem Online-Terminkalender buchen!
Neben der spezialisierten Behandlung für Kinder und Jugendliche bieten wir auch Behandlungen für Erwachsene, Senioren und Sportler an. Dort liegt der Hauptschwerpunkt bei der Osteopathie. Darüber hinaus ist unsere Praxis in den Themengebieten der Frauengesundheit, der osteopathischen Betreuung während der Schwangerschaft sowie bei der Psychosomatik spezialisiert. Ergänzend dazu werden bei Erwachsenen spezielle Behandlungsmethoden wie die der Chiropraktik, das Dry Needling oder das Fasziendistorsionsmodell angewandt. Gern informieren wir Sie auch dazu.
Als Zusatz zu unserem ganzheitlichen Therapieangebot bietet unsere psychologische Kollegin Frau Riemann ein psychologisches Coaching und Hypnose an, um Sie bei verschiedenen Glaubenssätzen, Lebenskrisen sowie mentalen Beschwerden zu unterstützen. Informieren Sie sich bei Interesse an einer psychologischen Betreuung gerne auf unserer Seite des psychologischen Coachings. Darüber hinaus erweitert die traditionelle chinesische Medizin samt Akupunktur und Tuina unser holistisches Praxisgebilde. Als untrennbare Einheit von Schulmedizin und Naturheilkunde verknüpft die Praxis für Komplementärmedizin in unseren Räumlichkeiten verschiedene naturheilkundliche und schulmedizinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, wie etwa die Orthomolekulare Medizin, die Infusionstherapie sowie die Homöopathie. Seit Kurzem wird außerdem in unseren Räumlichkeiten Physiotherapie für Selbstzahler angeboten. Nehmen Sie bei weiteren Fragen gerne Kontakt mit uns auf.
Wir freuen uns Sie und Ihr Kind als Ihre Osteopathen in der Praxis für Osteopathie Hamburg begrüßen zu dürfen.
Häufig gestellte Fragen über die Osteopathie
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die osteopathische Behandlung
In Deutschland dürfen ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker Osteopathie ausüben. Zudem sollte eine qualitativ hochwertige Osteopathie-Ausbildung bzw. ein Osteopathie-Studium 5 Jahre betragen, da es Jahre benötigt sich das medizinische Verständnis für den Körper, die Anatomie und in erster Linie das osteopathische Handwerkszeug samt vieler Techniken, dem Umgang mit dem Gewebe, dem notwendigen Feingespür sowie die Fingerfertigkeit anzueignen. Alle in unserer Praxis tätigen Osteopathinnen und Osteopathen verfügen über die amtsärztliche Zulassung zum Heilpraktiker und haben jeweils eine 5-jährige Ausbildung/Studium in Osteopathie in den renommiertesten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen Des Weiteren besuchen wir regelmäßige Fortbildungen mit hohenStandards und Qualitätskontrollen, um unsere Behandlungen sukzessive zu optimieren.
Ja, ein Großteil aller gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst die osteopathischen Behandlungen in unserer Praxis anteilig. Die einzige Voraussetzung hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung oder ein Privatrezept. Als ausgebildete Osteopathen und der Zugehörigkeit im osteopathischen Berufsverband VOD sowie Heilpraktiker erfüllen wir über die nötigen Qualitätsstandards der gesetzlichen Krankenkassen für eine anteilige Kostenübernahme. Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel nahezu den vollen Betrag für die Behandlungen und benötigen keine ärztliche Bescheinigung.
Eine osteopathische Behandlung dauert in unserer Praxis in der Regel 50 – 60 Minuten und kostet sowohl als Ersttermin sowie in der Folgebehandlung 99 Euro, die zum Teil von den Krankenkassen übernommen werden
Zu Beginn findet in der Regel ein ausführliches Gespräch – die Anamnese statt, gefolgt von einer gründlichen und körperlichen Untersuchung. Die Untersuchung ist fundamental – nur auf diese Weise kann der Osteopath den Körper bestmöglich in seiner Individualität begreifen und einen auf den Menschen zugeschnittenen Behandlungsplan anzufertigen. Die anschließende ganzheitliche Behandlung zielt auf die in der Untersuchung erhobenen Ursachen der Beschwerden ab. Jede Behandlung ist individuell und erfolgt nicht nach einem einheitlichen Schema.
Eine osteopathische Behandlung eignet sich für jeden Menschen. Neben der Betreuung für Erwachsene bieten wir zusätzlich Behandlungen für Säuglinge, Babys und Kinder, für Sportler, Schwangere und Stillende sowie die Profession der Frauengesundheit an. Zu allen Fachbereichen haben alle unsere Osteopathinnen und Osteopathen Weiterbildungen absolviert. Jeder Therapeut/ jede Therapeutin bringt in unser ganzheitliches Praxiskonzept seine/ihre persönlichen Fähigkeiten mit ein.
Osteopathie kann bei Problemen im Bewegungsapparat, im Organsystem sowie im Nervensystem hilfreich und vielversprechend sein. Bei vielen Leiden konnten wir positive Resultate und Erfolge erzielen. Wir arbeiten in den Systemen des Bewegungsapparats, dem Netzwerk der Faszien, dem Organsystem, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem, dem Hormonsystem und in den mentalen Systemen.
Allerdings ist es im Gesundheitsbereich vom Gesetzgeber her nicht gestattet die vielen Beschwerdebilder an dieser Stelle aufzulisten – im Hinblick auf einen Verstoß gegen den unlauteren Wettbewerb. An diese Richtlinien halten wir uns. Sollten Sie allerdings Fragen haben, ob Osteopathie bei Ihren Beschwerden angezeigt ist, können wir dies bei einer kostenlosen Telefonberatung besprechen.
Grundsätzlich gibt es bei der Osteopathie keine Risken und Nebenwirkungen. Sie gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm. Gelegentlich können nach der Behandlung leichte Beschwerden wie Muskelkater, Müdigkeit oder kurzfristige Erstverschlimmerungen auftreten, die meist rasch wieder abklingen.
Die Häufigkeit der Sitzungen hängt von den jeweiligen Beschwerden, der Reaktion des Körpers und der Lebensgeschichte des Menschen ab. Oft reichen wenige Sitzungen aus, manchmal sind aber auch regelmäßige Termine sinnvoll. Die Abstände zwischen den Behandlungen betragen in der Regel 2 – 6 Wochen.
Ja, Osteopathie ist auch für Kinder und Säuglinge geeignet. Gerade der Aspekt der Prävention sowie die Gewährleistung einer optimalen körperlichen, neurologischen, sensorischen, motorischen, sozialen und immunologischen Entwicklung des Kindes stehen im Fokus unserer Praxis – allerdings auch die Umkehrseite: An Stellschrauben zu drehen, warum die bisherige Entwicklung zum Teil schleppend verlief. Die Behandlung erfolgt besonders behutsam und altersgerecht.
Es ist ratsam, sich nach einer Behandlung etwas Ruhe zu gönnen, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Belastungen zu vermeiden, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Die Behandlung kann anstrengend für den Körper sein, denn es werden viele Reize und Impulse gesetzt.
Sie können für den Osteopathie-Termin alle bisherigen ärztlichen Befunde mitbringen – jede Information ist hilfreich, um den Patienten bestmöglich zu verstehen. Gemütliche Kleidung für bestimmte Mobilisationstechniken sind darüber hinaus sinnvoll.
Der Unterschied zur Physiotherapie und Chiropraktik ist die Ganzheitlichkeit sowie Vielschichtigkeit. Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und setzt auf ganzheitliche Diagnostik und Behandlung. Im Unterschied zu Physiotherapie und Chiropraktik werden alle Körpersysteme mit einbezogen und nicht ausschließlich im Bewegungsapparat gearbeitet. Das Zusammenwirken aller Strukturen ist aus osteopathischer Sicht der Schlüssel, um das Optimum an Ressourcen für den Körper in Richtung Gesundung herauszuholen.
