Osteopathie Frauengesundheit
In der heutigen Gesellschaft besteht ein starkes Bedürfnis nach einem bewussten, gesunden und selbstbestimmten Lebensstil, welcher zu mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden beitragen soll. Ein besseres Verständnis sowie ein besserer Zugang zu sich selbst und zum eigenen Körper sind jedoch elementar, um ein gesundes Leben führen zu können.
Besonders für Frauen ist das Thema der eigenen Gesundheit von großer Wichtigkeit, denn das Leben einer Frau ist – anders als beim Mann – von Zyklen sowie von unterschiedlichen Lebensphasen samt deren Einflüsse auf den Körper geprägt. Die stetigen hormonellen, anatomischen und funktionellen Veränderungen im Körper der Frau können in den einzelnen Lebensabschnitten eine Belastung für den Körper und zugleich eine Einschränkung der Lebensqualität hervorrufen.
Frauen sollten sich nicht mit bestimmten Beschwerden abfinden oder gar die Symptome als „normal“ oder physiologisch interpretieren, denn der Körper sehr vieler Frauen ist durchaus in der Lage ein konstant beschwerdefreies Körpergefühl wahrzunehmen.
Hierbei kommt das Thema der Frauengesundheit zum Tragen, welches in unserer Praxis für Osteopathie in Hamburg eine gesonderte Rolle einnimmt und in unserer Gesellschaft ein sehr modernes und noch in den Kinderschuhen befindliches Themengebiet darstellt. Die Frauengesundheit befasst sich mit Mädchen und Frauen aller Lebensabschnitte – von der Pubertät, über die fruchtbaren Lebensjahre mit dem Einfluss des Zyklus, über die Schwangerschaft und Stillzeit bis hin zum Klimakterium – und den Beschwerden und Widerständen, die in jeder Lebensphase oder in den Übergängen entstehen können. Hierbei unterstützen wir Sie einfühlsam und kompetent und gehen der Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund.
Frauengesundheit in Hamburg – Der osteopathische Blickwinkel
Das Themenspektrum der Frauengesundheit nimmt in unserer Praxis für Osteopathie in Hamburg eine besondere Rolle ein. Eine Vielzahl an Frauen jeglichen Alters leiden in regelmäßigen Abständen an den verschiedensten Beschwerden im gynäkologischen Bereich, die das alltägliche Leben der Frau zum Teil stark beeinträchtigen können. Für viele gesundheitsbewusste Frauen ist eine Symptombehandlung unzureichend beziehungsweise hat diese nicht den gewünschten nachhaltigen Effekt gebracht.
Die gynäkologische Osteopathie sollte keinesfalls die klassische Gynäkologie der Schulmedizin ersetzen, die als Vorsorge sowie für die Erkennung von schweren Krankheiten notwendig ist. Allerdings verfolgt die Osteopathie in ihrer umfassenden Untersuchung und ihrer Vielzahl an Behandlungsmethoden eine gänzlich andere Terminologie und Herangehensweise als die Schulmedizin und setzt mit ihrer individuell auf die Patientin abgestimmten, ganzheitlichen Behandlung neue Maßstäbe in der Frauengesundheit – ergänzend und begleitend zur Schulmedizin.
Wie läuft eine osteopathische Behandlung in der Frauenheilkunde in Hamburg ab?
Auch beim Thema Frauengesundheit verfolgt die Osteopathie bei der eingehenden Untersuchung einen ganzheitlichen Ansatz. Der gesamte Körper wird zunächst mit all seinen unterschiedlichen Körpersystemen – dem Bewegungsapparat, dem Nervensystem, dem Organsystem, dem Gefäßsystem sowie dem System der Faszien – sehr gründlich betrachtet und alle ermittelten Auffälligkeiten und Fehlfunktion werden interpretiert und in Bezug zu den vorliegenden Beschwerden gestellt. Auf diese Art und Weise kann ein Verständnis für den Körper der Frau samt der Ursachen für die vorliegenden Beschwerden erlangt werden. Gemeinsam wird ein Therapiekonzept erstellt, das auf Sie als Patientin und Ihren Körper maßgeschneidert ist und darauf abzielt, dass Ihr Körper ein Gefühl des Gleichgewichts und des Wohlbefindens wiedererlangt.
Doch was zeichnet die Osteopathie im Speziellen in Bezug auf die Frauengesundheit aus?
1.) Anatomisches Verständnis
Der Osteopath verfügt über ein sehr gutes anatomisches Verständnis über die Organe des kleinen Beckens – die Blase, die Eierstöcke, die Eileiter und die Gebärmutter – und über die bandhaften Strukturen und Aufhängungssysteme, die diese Organe untereinander verbinden und am Becken sowie an der Wirbelsäule befestigen. Des Weiteren sorgen etwaige Gefäßbahnen für die Versorgung und andererseits für die Entsorgung des urogenitalen Bereiches. Wichtige Nervenbahnen versorgen entsprechende Bereiche mit wichtigen Informationen, um eine gute Funktionalität zu ermöglichen.
2.) Funktionelles Verständnis
Aufgrund der ganzheitlichen Betrachtungsweise sowie dem anatomischen und funktionellen Wissen darüber, dass alle Körpersysteme als Einheit in einem Gesamtgebilde miteinander in Verbindung und in Wechselwirkung stehen, ermöglicht es dem Osteopathen bei der Untersuchung körperliche Auffälligkeiten in Bezug zu den vorherrschenden Beschwerden zu stellen. Zusätzlich zu möglichen Auffälligkeiten innerhalb der anatomischen Strukturen wird die Frauengesundheit aus osteopathischer Sicht durch hormonelle, vegetative, immunologische sowie emotionale Prozesse maßgeblich beeinflusst. Eine Problematik in den entsprechenden Strukturen und Prozessen können das System der Frau ins Ungleichgewicht rücken und somit die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigen.
3.) Guter Tastsinn und gutes Feingespür
„Ein Osteopath denkt, fühlt und sieht mit den Händen…“
Die Werkzeuge des Osteopathen während der osteopathischen Untersuchung sind die Hände. Mittels eines sanften und geschulten Tastsinns ist der Osteopath in der Lage feinste Gewebespannungen im Körper aufzuspüren und somit Fehlfunktionen der einzelnen Strukturen (Muskeln, Bändern, Knochen, Gelenke, Organe, Gefäße und die neurologischen Strukturen) zu erfassen. Diese gründliche Herangehensweise bei der Untersuchung ermöglicht es dem Osteopathen ein genaues osteopathisches Verständnis für die Frauengesundheit zu erlangen. Auf Grundlage der Untersuchung wird eine auf die Patientin ausgelegte Behandlung durchgeführt.
Das bedeutet in Bezug auf die osteopathische Herangehensweise bei der Frauengesundheit konkret, dass ergänzend zu der regionalen Therapie der Dysfunktionen auch in allen weiteren Körpersystemen (parietal, kraniosakral, viszeral), unter Einbeziehung der anatomischen Zusammenhänge, untersucht und behandelt wird.
Osteopathische Frauengesundheit – Begleitung in allen Lebensbereichen
Ist Osteopathie für alle Frauen geeignet? Grundsätzlich ist eine Osteopathie-Behandlung samt ihren sanften Techniken und der ganzheitlich auf die Patientin und ihrer Schmerzen ausgerichteten, therapeutischen Herangehensweise für die meisten Frauen geeignet. Allerdings ist in manchen Fällen eine enge Zusammenarbeit mit der gängigen Medizin ratsam, um mögliche ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.
Bei der Osteopathie in der Frauengesundheit geht es speziell um die Belange und die Themen, welche alle Frauen in den verschiedenen Altersstufen betreffen: In der Pubertät während der Entwicklung vom Mädchen zur Frau, Frauen im gebärfähigen Alter, Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit und auch Frauen in den Wechseljahren sowie Frauen in der Menopause.
Pubertät
Die Pubertät ist ein wichtiger Meilenstein im Leben einer Frau. Das Mädchen erlangt nun ihre Geschlechtsreife und erfährt eine Vielzahl an körperlichen, neurologischen, hormonellen und emotionalen Veränderungen – der Bezug und die Sicht zum eigenen Körper ändern sich – was den Körper und das System des Mädchens vor ständigen Herausforderungen stellt und es dabei zu möglichen Anpassungsschwierigkeiten des Organismus kommen kann.
Frauen im gebärfähigen Alter
Die Entwicklung vom Mädchen zur Frau ist nun abgeschlossen und der Menstruationszyklus bestimmt einen Teil des alltäglichen Lebens. Prozesse des vegetativen Nervensystems, des Hormonsystems sowie immunologische Aspekte können das Wohlbefinden der Frau maßgeblich beeinflussen und den Zyklus beeinträchtigen. Störungen im Organismus des Unterleibs sowie Schwankungen innerhalb des Zyklus können die Frau in ihrer Befindlichkeit stören und sich auf den übrigen Körper auswirken.
Schwangerschaft
Die Schwangerschaft ist ein Resultat eines gesunden und fortpflanzungsfähigen Körpers. Jedoch stellt die Schwangerschaft die Frau aufgrund ihres dynamischen Prozesses vor gehörigen Herausforderungen. Die Veränderungen der Körperstatik, des Stoffwechsels sowie die hormonellen Einflüsse erfordern eine solide Anpassungsfähigkeit des weiblichen Organismus an die temporären Gegebenheiten. Ein in sich harmonisches System der Mutter ist eine Grundvoraussetzung für ein optimale und symbiotische Entwicklung von Mutter und Kind.
Welche Vorteile bietet Osteopathie in den Wechseljahren?
Die Wechseljahre sind ein normaler physiologischer Zustand, in dem die Hormone allmählich zurückgefahren werden. Wörtlich übersetzt bedeutet die Menopause „Ende der Monatsblutung“ und somit ist diese ein fester Bestandteil im Leben einer Frau. Allerdings bekommen manche Frauen im Zuge der niedrigeren Östrogene im Körper in diesem Lebensabschnitt Probleme – der gesundheitliche Zustand der Frau kann ins Ungleichgewicht geraten. Die osteopathische Frauengesundheit zielt auf eine Stabilisierung des ins Ungleichgewicht geratenen Körpers ab.
Welche typischen Frauenbeschwerden können mit Osteopathie behandelt werden?
Der auf die weibliche Anatomie und die Frauenheilkunde spezialisierte Osteopath hat eine Reihe an spezifisch auf die Frauen und deren Schmerzen und Symptome ausgerichtete Techniken und therapeutische Herangehensweise. Die Behandlungen laufen stets ganzheitlich ab und richten sich gezielt nach der körperlichen Beschaffenheit der Frau.
Aus rechtlichen Gründen ist es untersagt spezielle Symptome und typische Frauenbeschwerden an dieser Stelle zu benennen, die osteopathisch behandelt werden. Grundsätzlich hat die Osteopathie bei einer Vielzahl unterschiedlicher gynäkologischer Frauenbeschwerden ihre Relevanz und Wirksamkeit. Der therapeutische und ganzheitliche Ansatz des Osteopathen ist auf die Individualität des einzelnen Patienten abgestimmt. Jeder Mensch hat eine einzigartige Konstitution, eine einzigartige Genetik, einen eigenen Stoffwechsel, eine einzigartige hormonelle und emotionale Beschaffenheit, eine eigene Lebensführung und eine einzigartige Lebensgeschichte hinsichtlich durchgemachter Verletzungen, Infektionen, Erkrankungen, Stürzen und Unfällen. All jene Aspekte lassen die Komplexität des menschlichen Körpers erahnen, die neben der normalen Anatomie und Physiologie des Körpers vom Osteopathen berücksichtigt werden müssen.
Auf diesen Grundlagen beruhen die eingehende osteopathische Untersuchung und Behandlung, die darauf abzielen dem Körper mit speziellen osteopathischen Techniken Lösungsvorschläge für ein gesünderes und besseres Gleichgewicht aufzuzeigen. Sollten Sie Fragen bezüglich Ihrer vorliegenden, gynäkologischen Schmerzen und Symptome haben oder sich über eine mögliche Therapie informieren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Praxis für Osteopathie und Frauengesundheit in Hamburg auf!
Welche Risiken oder Nebenwirkungen hat Osteopathie?
Grundsätzlich ist die Osteopathie durch ihre umsichtige und gewissenhafte Vorgehensweise äußerst schonend und nebenwirkungsarm. Es werden bei der Therapie gezielte und zumeist sanfte Techniken angewandt, die verträglich sind mit dem Ziel die Gesundheit zu fördern. Allerdings zielt die gynäkologische Osteopathie auf einen Regulierungsprozess des Körpers nach der Behandlung ab. Dies kann bei der Frau die sogenannte „Erstverschlimmerung“ hervorrufen, wobei meistens Symptome eines Muskelkaters, einer Müdigkeit wahrgenommen werden sowie das Gefühl, dass bestimmte Regionen des Körpers „nacharbeiten“.
Frauengesundheit – Ursachen von Beschwerden
- frische oder alte Entzündungen des urogenital-Traktes, die das Milieu im Unterleib beeinflussen (Verklebungen, Verhärtungen, etc.)
- Infektionen und Umweltbelastungen, die das lokale Milieu, aber auch das vegetative Nervensystem, das Hormonsystem sowie das Immunsystem belasten.
- Schwangerschaften
- Kaiserschnittnarben
- Verspannungen und Verklebungen des Aufhängungssystems, das die Position, Form, den Ausdruck und die Funktion verändern kann.
- Fehlfunktionen und Blockaden im Bereich des Beckens und der Lendenwirbelsäule
- Stürze und Traumata
- Stress und emotionale Belastungen
Die Frauengesundheit ist ein allgegenwertiges Thema und kann durch viele Faktoren, Systeme und Strukturen im Körper beeinflusst werden. Andererseits können Beschwerden im gynäkologischen Bereich aus osteopathischer Sicht ebenfalls zu Beschwerden in anderen Bereichen und Strukturen des Körpers führen. Unsere Praxis für Osteopathie in Hamburg steht Ihnen mit Empathie, Feingefühl sowie fachlicher Kompetenz in Belangen rund um das Thema Frauengesundheit mit Rat und Tat zur Seite.
Frauengesundheit im Leistungssport
Die Frauengesundheit nimmt auch eine wichtige Rolle bei der Begleitung von Sportlerinnen ein. Um sportliche und mentale Höchstleistungen vollbringen zu können, muss der Körper der Frau in einem stabilen und harmonischen Gleichgewicht stehen. Denn Nuancen entscheiden darüber, ob die sportlichen Ziele im Wettkampf erreicht werden. Ein gestörter und schwankender Zyklus kann den gesamten Organismus samt dessen Stoffwechsels, der hormonellen Situation sowie der Körperstatik destabilisieren. Aus diesem Grund sind die Sportosteopathie und die Frauengesundheit zur Betreuung von Sportlerinnen in unserer Praxis miteinander verknüpft.
Des Weiteren bieten wir neben der Osteopathie für Erwachsene, Kinderosteopathie, Chiropraktik, Dry Needling und Faszientherapie an.
Frauengesundheit Hamburg – Die Bedeutsamkeit eines ausgeglichenen Geistes
Ein weiteres bedeutsames osteopathisches Therapieangebot in unserer Praxis liegt in der „Psychosomatischen Osteopathie“ – eine tiefgründige Betreuung von Menschen jeglichen Alters – darunter auch Senioren, die aber auch in der Frauenheilkunde eine wertvolle therapeutische Ergänzung darstellt. Lesen Sie gerne unter „Psychosomatischen Osteopathie“ nach, ob Osteopathie bei psychischen Belastungen, wie z.B. Stress oder Ängsten, unterstützend wirken kann.
Des Weiteren bieten wir in unseren Räumlichkeiten psychologisches Coaching und auflösende Hypnose an – als Unterstützung in verschiedensten Anliegen rund um das Thema Frauengesundheit, wie z.B. bei der Verarbeitung von aktuellen und vergangenen psychologischen sowie emotionalen Belastungen, ebenso den Stressoren des Alltags wie Beruf, Lebensführung, Partnerschaft und Sexualität Einhalt zu gebieten und Frauen während der Schwangerschaft einen Raum zu geben bei möglichen Ängsten vor einem Abort oder vor der Geburt.
Eine Akupunktur sowie Tuina Behandlung im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin in unseren Räumlichkeiten stellt ebenso eine unterstützende Therapie in Belangen der Frauengesundheit dar. Darüber hinaus werden Sie in unseren Räumlichkeiten eingehend mittels Ernährungsberatung betreut. Seit Kurzem wird außerdem in unseren Räumlichkeiten Physiotherapie für Selbstzahler angeboten.
Informieren Sie sich bei Interesse gern zu unseren weiteren Therapieangeboten. Wir freuen uns Sie in unseren Hamburger Praxen in Uhlenhorst sowie in Barmbek-Süd/Winterhude begrüßen und Sie auf dem Weg zur Gesundheit begleiten zu dürfen.
Gut zu wissen: Kostenübernahme der Osteopathie
Osteopathie ist zwar eine Selbstzahler-Leistung, wird allerdings von den meisten gesetzlichen Krankenkassen bei entsprechender ärztlicher Empfehlung anteilig übernommen. Die Zusatzversicherungen und privaten Krankenkassen übernehmen in den meisten Fällen die kompletten Losten für Osteopathie.
Häufig gestellte Fragen über die Osteopathie
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die osteopathische Behandlung
Wer darf Osteopathie ausüben – Qualitätskontrollen?
In Deutschland dürfen ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker Osteopathie ausüben. Zudem sollte eine qualitativ hochwertige Osteopathie-Ausbildung bzw. ein Osteopathie-Studium 5 Jahre betragen, da es Jahre benötigt sich das medizinische Verständnis für den Körper, die Anatomie und in erster Linie das osteopathische Handwerkszeug samt vieler Techniken, dem Umgang mit dem Gewebe, dem notwendigen Feingespür sowie die Fingerfertigkeit anzueignen. Alle in unserer Praxis tätigen Osteopathinnen und Osteopathen verfügen über die amtsärztliche Zulassung zum Heilpraktiker und haben jeweils eine 5-jährige Ausbildung/Studium in Osteopathie in den renommiertesten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen Des Weiteren besuchen wir regelmäßige Fortbildungen mit hohenStandards und Qualitätskontrollen, um unsere Behandlungen sukzessive zu optimieren.
Wird Osteopathie von den Krankenkassen bezahlt?
Ja, ein Großteil aller gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst die osteopathischen Behandlungen in unserer Praxis anteilig. Die einzige Voraussetzung hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung oder ein Privatrezept. Als ausgebildete Osteopathen und der Zugehörigkeit im osteopathischen Berufsverband VOD sowie Heilpraktiker erfüllen wir über die nötigen Qualitätsstandards der gesetzlichen Krankenkassen für eine anteilige Kostenübernahme. Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel nahezu den vollen Betrag für die Behandlungen und benötigen keine ärztliche Bescheinigung.
Wie lange dauert eine Behandlung und wie hoch sind die Kosten?
Eine osteopathische Behandlung dauert in unserer Praxis in der Regel 50 – 60 Minuten und kostet sowohl als Ersttermin sowie in der Folgebehandlung 99 Euro, die zum Teil von den Krankenkassen übernommen werden
Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
Zu Beginn findet in der Regel ein ausführliches Gespräch – die Anamnese statt, gefolgt von einer gründlichen und körperlichen Untersuchung. Die Untersuchung ist fundamental – nur auf diese Weise kann der Osteopath den Körper bestmöglich in seiner Individualität begreifen und einen auf den Menschen zugeschnittenen Behandlungsplan anzufertigen. Die anschließende ganzheitliche Behandlung zielt auf die in der Untersuchung erhobenen Ursachen der Beschwerden ab. Jede Behandlung ist individuell und erfolgt nicht nach einem einheitlichen Schema.
Für wen eignet sich die Osteopathie?
Eine osteopathische Behandlung eignet sich für jeden Menschen. Neben der Betreuung für Erwachsene bieten wir zusätzlich Behandlungen für Säuglinge, Babys und Kinder, für Sportler, Schwangere und Stillende sowie die Profession der Frauengesundheit an. Zu allen Fachbereichen haben alle unsere Osteopathinnen und Osteopathen Weiterbildungen absolviert. Jeder Therapeut/ jede Therapeutin bringt in unser ganzheitliches Praxiskonzept seine/ihre persönlichen Fähigkeiten mit ein.
Welche Beschwerden können mit Osteopathie behandelt werden?
Osteopathie kann bei Problemen im Bewegungsapparat, im Organsystem sowie im Nervensystem hilfreich und vielversprechend sein. Bei vielen Leiden konnten wir positive Resultate und Erfolge erzielen. Wir arbeiten in den Systemen des Bewegungsapparats, dem Netzwerk der Faszien, dem Organsystem, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem, dem Hormonsystem und in den mentalen Systemen.
Allerdings ist es im Gesundheitsbereich vom Gesetzgeber her nicht gestattet die vielen Beschwerdebilder an dieser Stelle aufzulisten – im Hinblick auf einen Verstoß gegen den unlauteren Wettbewerb. An diese Richtlinien halten wir uns. Sollten Sie allerdings Fragen haben, ob Osteopathie bei Ihren Beschwerden angezeigt ist, können wir dies bei einer kostenlosen Telefonberatung besprechen.
Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
Grundsätzlich gibt es bei der Osteopathie keine Risken und Nebenwirkungen. Sie gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm. Gelegentlich können nach der Behandlung leichte Beschwerden wie Muskelkater, Müdigkeit oder kurzfristige Erstverschlimmerungen auftreten, die meist rasch wieder abklingen.
Wie oft sollte man zur Osteopathie gehen?
Die Häufigkeit der Sitzungen hängt von den jeweiligen Beschwerden, der Reaktion des Körpers und der Lebensgeschichte des Menschen ab. Oft reichen wenige Sitzungen aus, manchmal sind aber auch regelmäßige Termine sinnvoll. Die Abstände zwischen den Behandlungen betragen in der Regel 2 – 6 Wochen.
Kann Osteopathie bei Kindern und Säuglingen angewendet werden?
Ja, Osteopathie ist auch für Kinder und Säuglinge geeignet. Gerade der Aspekt der Prävention sowie die Gewährleistung einer optimalen körperlichen, neurologischen, sensorischen, motorischen, sozialen und immunologischen Entwicklung des Kindes stehen im Fokus unserer Praxis – allerdings auch die Umkehrseite: An Stellschrauben zu drehen, warum die bisherige Entwicklung zum Teil schleppend verlief. Die Behandlung erfolgt besonders behutsam und altersgerecht.
Was sollte ich nach der Osteopathie beachten?
Es ist ratsam, sich nach einer Behandlung etwas Ruhe zu gönnen, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Belastungen zu vermeiden, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Die Behandlung kann anstrengend für den Körper sein, denn es werden viele Reize und Impulse gesetzt.
Was soll ich zum Termin mitbringen?
Sie können für den Osteopathie-Termin alle bisherigen ärztlichen Befunde mitbringen – jede Information ist hilfreich, um den Patienten bestmöglich zu verstehen. Gemütliche Kleidung für bestimmte Mobilisationstechniken sind darüber hinaus sinnvoll.
Was unterscheidet Osteopathie von Physiotherapie oder Chiropraktik?
Der Unterschied zur Physiotherapie und Chiropraktik ist die Ganzheitlichkeit sowie Vielschichtigkeit. Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und setzt auf ganzheitliche Diagnostik und Behandlung. Im Unterschied zu Physiotherapie und Chiropraktik werden alle Körpersysteme mit einbezogen und nicht ausschließlich im Bewegungsapparat gearbeitet. Das Zusammenwirken aller Strukturen ist aus osteopathischer Sicht der Schlüssel, um das Optimum an Ressourcen für den Körper in Richtung Gesundung herauszuholen.
