Sportosteopathie Hamburg
Ein aktiver Lebensstil hat heutzutage einen hohen Stellenwert in der Freizeitgestaltung unserer Gesellschaft. Sport ist einerseits wichtig für den Ausgleich vom Alltag sowie für die Gesundheit, andererseits weckt der Sport den Wettbewerbsgedanken und den Ehrgeiz zu Höchstleistungen.
Warum sportliche Leistungsfähigkeit mehr ist als Bewegung
Sport zu betreiben ist für viele Menschen auf den ersten Blick eine Selbstverständlichkeit, doch bei genauerer Betrachtung ist die sportliche Aktivität eine komplexe Angelegenheit für den Körper: Denn Sportler aller Sportarten sowie Leistungsklassen – insbesondere Leistungssportler -benötigen ein besonderes Maß an körperlichen Fähigkeiten bezüglich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination sowie mentale Qualitäten, um im Wettbewerb zu bestehen. Um den eigenen Ansprüchen und Leistungen stets gerecht werden zu können, benötigen Sportler einen funktionstüchtigen, sich im Gleichgewicht befindenden und trainierten Körper als Grundvoraussetzung.
Jedoch – wo viel Hobby- und Leistungssport betrieben wird – können akute und chronische Beschwerden jeglicher Art entstehen.
Talent sowie ein gut trainierter Zustand des Körpers entscheiden nicht gänzlich allein über das Abschneiden bei Wettkämpfen. Ausschließlich Nuancen geben hierbei den Ausschlag und in manchen Fällen ist ein marginales körperliches Problem die Ursache für das Nichterreichen der persönlich gesteckten Ziele.
Und hier kommt die Bedeutsamkeit der Sportosteopathie in Hamburg zum Tragen – doch was ist die Besonderheit an der Arbeit eines Sportosteopathen?
Osteopathie im Sport: Wann kommt sie zum Einsatz?
Die Osteopathie gewinnt mit der Spezialisierung zur Sportosteopathie vermehrt an nationaler und internationaler Anerkennung und stellt eine tragende Säule zur unterstützenden Therapie von Sportlern dar. Die Osteopathie sorgt im Sport für einen nachhaltigen Zusatz für die Gesundheit des Körpers und bietet bereits vielfältige Einsatzmöglichkeiten in vielen Sportbereichen. Das Spektrum der Sportler, die unsere Praxis regelmäßig konsultieren umfasst folgende Sportarten:
Leichtathletik
Tennis
Fußball
Handball
Volleyball
Tanzen
Kraftsport
Crossfit, Klettern, Bouldern
Ausdauersportarten
(Marathon, Kurz- und Langstreckenläufer)
Bei sportlichen Betätigungen werden komplexe physiologische, statische und biochemische Abläufe und Bewegungen vom Körper abverlangt, der im Gegenzug ein reibungsloses Funktionieren aller beteiligten Strukturen gewährleisten und koordinieren muss. Dennoch kommt jeder Sportler – ob Hobby- und Freizeitsportler oder Leistungssportler – irgendwann an die Grenzen seiner Belastbarkeit und ist somit mit Beschwerden sowie Sportverletzungen jeglicher Art konfrontiert.
Doch was zeichnet die Osteopathie im Umgang mit Sportlern aus?
Das Spektrum der Osteopathie im Sport ist vielschichtig und stets individuell angepasst an den Zustand des Sportlers sowie dessen Trainings- und Wettkampfaktivität. Die Begleitung sowie die Behandlung eines Hobby-und Leistungssportlers seitens des Sportosteopathen umfassen folgende Eckpfeiler:
- Prävention
- Begleitung während der Wettkampfphase
- Regeneration – unterstützende Funktion
- Rehabilitation nach Verletzungen oder Überlastungssyndromen
In vielen Fällen werden Sportler mit akuten und chronischen Sportverletzungen sowie Überlastungssyndromen konfrontiert, die den Patienten zum Teil länger begleiten können. Diese Beschwerden haben jedoch hinsichtlich ihrer Entstehung zumeist eine Vorgeschichte und eine gewisse Vorlaufzeit.
Denn nur marginale Fehlhaltungen und statische Dysbalancen – sei es eine Fehlstellung eines Gelenkes – können bei Leistungssportlern und auch bei ambitionierten Hobbysportlern zu immer wiederkehrenden oder dauerhaft vorherrschenden Problemen führen, aus denen manchmal längere Sportpausen oder Rekonvaleszenzphasen die Folge sein können.
Obendrein verlangt der Sportler von seinem Körper regelmäßig Höchstleistungen sowie komplexe physiologische Bewegungsabläufe ab – in den Ebenen der Beweglichkeit, Bewegungsausmaß, Koordination, Kraft und Ausdauer – was direkte Einflüsse auf die Statik, die Motorik, die Strukturen des Bewegungsapparates (Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen, Gelenke und Faszien), den Stoffwechsel und die Biochemie hat.
In vielen Sportarten sind die Sportler einseitigen Belastungen und Bewegungsabläufe ausgesetzt, die einer ausreichenden Vor- und Nachbereitung seitens des Sportosteopathen bedürfen. Denn wenn der Körper seine Leistungsgrenze erreicht und die zum Teil länger bestehenden Kompensationsmechanismen des Körpers zum Erhalt der Leistungsfähigkeit nicht mehr greifen, kann es eventuell zu einer Überlastung des Körpers durch eine falsche Beanspruchung der Muskeln kommen. Diese Dysbalance (Ungleichgewicht) der Muskulatur kann in manchen Fällen zu einer Überbeanspruchung oder gar Fehlbelastung der Sehnen, Faszien, Muskeln, Bänder und Gelenke führen und mögliche Beschwerden oder gar Verletzungen hervorrufen. Ferner können Veränderungen an den Strukturen der Muskeln und Faszien (Verklebungen, Verhärtungen oder Verkürzungen) zu Bewegungseinschränkungen und Leistungseinbußen führen. All jene Informationen sind aus Sicht der Sportosteopathie Hamburg von Bedeutung.
Und um einen Zustand von Gesundheit und Beschwerdefreiheit bestmöglich zurückerlangen zu können müssen der Körper und die Beschwerden des Sportlers bestmöglich vom Osteopathen verstanden werden.
Denn ein zentrales Ziel der Sportosteopathie in Hamburg ist es frühzeitig und bestenfalls vor der Verletzung, mögliche Anfälligkeiten oder Dysfunktionen im Körper während der osteopathischen Behandlung ausfindig zu machen und einen entsprechend individuellen Behandlungsansatz durchzuführen. Der Zustand von Gleichgewicht, Gesundheit, Vitalität und Beschwerdefreiheit bedeutet explizit für den Sportler, dass dieser in der körperlichen Verfassung ist seine körperlichen Fähigkeiten und Geschicke sowie seine Talente optimal einsetzen zu können.
Öffnungszeiten
- Mo. 8–20 Uhr
- Di. 8–19 Uhr
- Mi. 8–19 Uhr
- Do. 8–21 Uhr
- Fr. 8–19 Uhr
- Sa. 10–16 Uhr (nach Vereinbarung)
Die Behandlungsstrategie in der Sportosteopathie
Grundsätzlich gilt für die Behandlung aller Patienten der gleiche Grundsatz der Osteopathie – jeden Menschen individuell zu betrachten, zu untersuchen und im Anschluss eine auf den Patienten abgestimmte Behandlungsstrategie durchzuführen. Mit den Zielen die vorherrschenden Ursachen und Spannungseinflüsse nachhaltig zu therapieren. Dies gilt auch bei der intensiven Betreuung im Hobby- und Leistungssport und lässt sich uneingeschränkt auf die Sportosteopathie übertragen.
Dennoch bildet die Sportosteopathie eine gezielte Spezialisierung innerhalb der Osteopathie, da die osteopathischen Behandlungen von Sportlern mitunter gesonderte, spezifische Herangehensweisen erfordern. Hierbei ist eine Integration aus breitgefächerten osteopathischen Behandlungsansätzen, dem komplexen Wissen der anatomischen und körperlichen Zusammenhänge sowie die spezifischen Kenntnisse des Osteopathen über die physiologischen Anforderungen verschiedenster Sportarten von Nöten.
Den entscheidenden Unterschied zum „herkömmlichen“ Patienten liefert der Sportler mit seiner sportartspezifischen Belastung. Aber dennoch muss der Osteopath nicht ausschließlich die komplexen Anforderungen sowie die Bewegungsmuster der jeweiligen Sportart begutachten, denn es gilt in der Osteopathie stets das Gesamtbild im Auge zu behalten.
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Anamnese und Untersuchung eines Sportlers – was gilt es zu beachten?
Sowohl bei der Anamnese, als auch bei der eigehenden osteopathischen Untersuchung müssen alte Verletzungen, Stürze, Unfälle und deren Rekonvaleszenz abgeklärt werden. All jene Faktoren: Beruf, Alltag, die körperliche und statische Entwicklung im Laufe des Lebens (Embryologie, Wachstumsschübe in der Kindheit und Jugend), die Ernährung, der mentale Zustand, die Trainingssteuerung, jahrelanges Training und im Allgemeinen der Umgang mit dem eigenen Körper, sind für den Osteopathen von Belangen. Ebenfalls müssen alle in der Osteopathie relevanten Systeme des Körpers untersucht werden – auch in der Sportosteopathie:
- Bewegungsapparat
- Das Organsystem
- Das Nervensystem
- Das Gefäßsystem
Denn nur ein sich geschlossener und als Einheit funktionierender Organismus, kann eine einwandfreie Funktionalität ermöglichen, damit der Körper weiterhin leistungsfähig bleibt und wird!
Die Wirkung einer sportosteopathischen Behandlung
Eine besondere Fähigkeit des menschlichen Körpers ist die Anpassung und Adaption an die täglichen Einflüsse. Bei langanhaltenden äußerlichen Einwirkungen und sportartspezifischen Bewegungen kann der Körper ein an die Anforderungen angepasstes Muster entwickeln. Dieses Muster und die entwickelte Statik, welches bei anderen Menschen möglicherweise als Fehlfunktion diagnostiziert wird, gilt es mithilfe der Sportosteopathie Hamburg bei Sportlern nicht zu entfernen, sondern hinsichtlich einer einwandfreien Funktionalität zu optimieren.
In den meisten Fällen wenden sich Sportler mit akuten, latenten und chronischen Sportverletzungen sowie Überlastungssyndromen, die den Patienten zum Teil länger begleiten können, an die Osteopathie. Hierbei betrachtet der Osteopath bei der Untersuchung die gesamte Statik und führt eine Reihe an Funktionstests durch, die Aufschlüsse über die Fehlfunktionen hinsichtlich der Struktur (Verhärtung, Verkürzung und Verklebung einer Muskulatur oder Fehlstellung eines Gelenkes) und der Funktion (Bewegungseinschränkungen oder Bewegungsverluste) einzelner Körperregionen geben, die mit der sportartspezifischen Belastung in Verbindung stehen könnten.
Für die Diagnostik und anschließende osteopathische Behandlung sind neben der lokalen Betrachtung dieser Überbeanspruchung, die Ganzheitlichkeit sowie die körperlichen Zusammenhänge von Belangen. So gilt es weitere Spannungseinflüsse aus restlichen Bereichen des Bewegungsapparates aber auch aus den Organ- und Nervensystemen mit den Händen aufzufinden, um so die Gesamtfunktionalität des Körpers bestmöglich zu fördern – gemäß dem Grundansatz der Osteopathie: Der Körper ist eine Einheit.
In solchen Fällen ermittelt die Sportosteopathie in Hamburg die markanten Funktionsstörungen – im weitesten Sinne die zugrunde liegenden Ursachen – der zum Teil latenten, wiederkehrenden oder auch akuten Störungen mit dem Ziel den Körper zu einem Regulierungsprozess anzuregen.
Andererseits wird die Osteopathie von vielen Sportlern häufig zur Prävention von Verletzungen und zum Erhalt der Leistungsfähigkeit während des Trainings und Wettkampfes genutzt. Hierbei ist es ratsam die Vorbeugemaßnahmen interdisziplinär durchzuführen. Neben einer gezielten Förderung der Funktion der Biomechanik und einer einwandfreien Integration aller Bereiche des Körpers in ein funktionierendes, ausbalanciertes Gesamtgebilde seitens des Osteopathen, sollte als Zusatz die Ernährung sowie die Steigerung der körperlichen Belastbarkeit mit speziellem Aufbau-Training hinzugezogen werden.
Beim leistungsbezogenen Sport müssen alle körperlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt werden, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Gleichermaßen muss der Stoffwechsel, die Statik und die Funktionalität des Körpers in Balance sein, um dem Körper in regelmäßigen Abständen Höchstleistungen abzuverlangen. Bei Frauen können Funktionsstörungen des weiblichen Organismus die Leistungsfähigkeit einer Sportlerin beeinträchtigen – unsere Praxis mit unseren Standorten in Uhlenhorst und Barmbek-Süd/Winterhude hat sich intensiv mit dem allgemeinen Thema der Frauengesundheit und der Schwangerschaft auseinandergesetzt und spezialisiert. Des Weiteren sind die mentalen Aspekte von übergeordneter Bedeutsamkeit, um sich den inneren und äußeren Widerständen zu stellen und die meistern zu können. Die psychosomatische Osteopathie sowie das psychologische Coaching samt der Hypnose unterstützen Sportlerinnen und Sportler eingehend dabei, um die innere Blockaden aufzufinden und die mentale Belastungsfähigkeit für den Sport zu erhöhen.
Darüber hinaus hat das Spektrum der Kinderosteopathie, wo Kinder und Jugendliche osteopathisch betreut werden, Ihre Relevanz in Bezug zur Sportosteopathie, denn eine bestmögliche körperliche Entwicklung, motorische und neurologische Fähigkeiten sowie ein von körperlichen Traumata (Stürze, Unfälle und Sportverletzungen) befreiter Körper ist bestens vorbereitet für die Anforderungen einer Sportart. Des Weiteren betreuen wir in unserer osteopathischen Praxis auch Senioren.
Darüber hinaus erweitert die traditionelle chinesische Medizin samt Akupunktur und Tuina unser holistisches Praxisgebilde. Als untrennbare Einheit von Schulmedizin und Naturheilkunde verknüpft die Praxis für Komplementärmedizin in unseren Räumlichkeiten verschiedene naturheilkundliche und schulmedizinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, wie etwa die Orthomolekulare Medizin, die Infusionstherapie sowie die Homöopathie. Seit Kurzem wird außerdem in unseren Räumlichkeiten Physiotherapie für Selbstzahler angeboten.
Sollten Sie Fragen zu einer sportosteopathischen Behandlung haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Hamburger Praxis auf.
Sie möchten mehr über Ihre Behandlungsmöglichkeiten erfahren? Rufen Sie an!
Gesundheit und Sport als untrennbare Einheit
In meiner persönlichen Vita als Leistungssportler beim Tennis und Fußball war ich des Öfteren mit Verletzungen und körperlichen Beschwerden konfrontiert. Mit der Leidenschaft für den Sport und meinen Erfahrungen im Fachbereich der Sportosteopathie, ist es mein Anliegen meine eigenen Erfahrungswerte als Sportler – aber auch als Patient – in meine Tätigkeit als Osteopath bei der Diagnostik und Therapie mit einfließen zu lassen.
Um die Behandlungsansätze weiter zu optimieren und die Kenntnisse zu vertiefen, habe ich eine Ausbildung / Weiterbildung im Fachbereich der Sportosteopathie absolviert. Neben einer ganzheitlichen osteopathischen Behandlung ergänzt das Dry Needling, Fasziendistorsionsmodell und die Chiropraktik die umfassende Betreuung von Sportlern. Zusammen mit unseren Erfahrungen und Ihrer Leidenschaft für den Sport sorgen wir in der Praxis für Osteopathie in Hamburg für eine gestärkte Gesundheit Ihres Körpers!
Häufig gestellte Fragen über die Osteopathie
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die osteopathische Behandlung
In Deutschland dürfen ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker Osteopathie ausüben. Zudem sollte eine qualitativ hochwertige Osteopathie-Ausbildung bzw. ein Osteopathie-Studium 5 Jahre betragen, da es Jahre benötigt sich das medizinische Verständnis für den Körper, die Anatomie und in erster Linie das osteopathische Handwerkszeug samt vieler Techniken, dem Umgang mit dem Gewebe, dem notwendigen Feingespür sowie die Fingerfertigkeit anzueignen. Alle in unserer Praxis tätigen Osteopathinnen und Osteopathen verfügen über die amtsärztliche Zulassung zum Heilpraktiker und haben jeweils eine 5-jährige Ausbildung/Studium in Osteopathie in den renommiertesten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen Des Weiteren besuchen wir regelmäßige Fortbildungen mit hohenStandards und Qualitätskontrollen, um unsere Behandlungen sukzessive zu optimieren.
Ja, ein Großteil aller gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst die osteopathischen Behandlungen in unserer Praxis anteilig. Die einzige Voraussetzung hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung oder ein Privatrezept. Als ausgebildete Osteopathen und der Zugehörigkeit im osteopathischen Berufsverband VOD sowie Heilpraktiker erfüllen wir über die nötigen Qualitätsstandards der gesetzlichen Krankenkassen für eine anteilige Kostenübernahme. Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel nahezu den vollen Betrag für die Behandlungen und benötigen keine ärztliche Bescheinigung.
Eine osteopathische Behandlung dauert in unserer Praxis in der Regel 50 – 60 Minuten und kostet sowohl als Ersttermin sowie in der Folgebehandlung 99 Euro, die zum Teil von den Krankenkassen übernommen werden
Zu Beginn findet in der Regel ein ausführliches Gespräch – die Anamnese statt, gefolgt von einer gründlichen und körperlichen Untersuchung. Die Untersuchung ist fundamental – nur auf diese Weise kann der Osteopath den Körper bestmöglich in seiner Individualität begreifen und einen auf den Menschen zugeschnittenen Behandlungsplan anzufertigen. Die anschließende ganzheitliche Behandlung zielt auf die in der Untersuchung erhobenen Ursachen der Beschwerden ab. Jede Behandlung ist individuell und erfolgt nicht nach einem einheitlichen Schema.
Eine osteopathische Behandlung eignet sich für jeden Menschen. Neben der Betreuung für Erwachsene bieten wir zusätzlich Behandlungen für Säuglinge, Babys und Kinder, für Sportler, Schwangere und Stillende sowie die Profession der Frauengesundheit an. Zu allen Fachbereichen haben alle unsere Osteopathinnen und Osteopathen Weiterbildungen absolviert. Jeder Therapeut/ jede Therapeutin bringt in unser ganzheitliches Praxiskonzept seine/ihre persönlichen Fähigkeiten mit ein.
Osteopathie kann bei Problemen im Bewegungsapparat, im Organsystem sowie im Nervensystem hilfreich und vielversprechend sein. Bei vielen Leiden konnten wir positive Resultate und Erfolge erzielen. Wir arbeiten in den Systemen des Bewegungsapparats, dem Netzwerk der Faszien, dem Organsystem, dem Gefäßsystem, dem Nervensystem, dem Hormonsystem und in den mentalen Systemen.
Allerdings ist es im Gesundheitsbereich vom Gesetzgeber her nicht gestattet die vielen Beschwerdebilder an dieser Stelle aufzulisten – im Hinblick auf einen Verstoß gegen den unlauteren Wettbewerb. An diese Richtlinien halten wir uns. Sollten Sie allerdings Fragen haben, ob Osteopathie bei Ihren Beschwerden angezeigt ist, können wir dies bei einer kostenlosen Telefonberatung besprechen.
Grundsätzlich gibt es bei der Osteopathie keine Risken und Nebenwirkungen. Sie gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm. Gelegentlich können nach der Behandlung leichte Beschwerden wie Muskelkater, Müdigkeit oder kurzfristige Erstverschlimmerungen auftreten, die meist rasch wieder abklingen.
Die Häufigkeit der Sitzungen hängt von den jeweiligen Beschwerden, der Reaktion des Körpers und der Lebensgeschichte des Menschen ab. Oft reichen wenige Sitzungen aus, manchmal sind aber auch regelmäßige Termine sinnvoll. Die Abstände zwischen den Behandlungen betragen in der Regel 2 – 6 Wochen.
Ja, Osteopathie ist auch für Kinder und Säuglinge geeignet. Gerade der Aspekt der Prävention sowie die Gewährleistung einer optimalen körperlichen, neurologischen, sensorischen, motorischen, sozialen und immunologischen Entwicklung des Kindes stehen im Fokus unserer Praxis – allerdings auch die Umkehrseite: An Stellschrauben zu drehen, warum die bisherige Entwicklung zum Teil schleppend verlief. Die Behandlung erfolgt besonders behutsam und altersgerecht.
Es ist ratsam, sich nach einer Behandlung etwas Ruhe zu gönnen, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Belastungen zu vermeiden, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Die Behandlung kann anstrengend für den Körper sein, denn es werden viele Reize und Impulse gesetzt.
Sie können für den Osteopathie-Termin alle bisherigen ärztlichen Befunde mitbringen – jede Information ist hilfreich, um den Patienten bestmöglich zu verstehen. Gemütliche Kleidung für bestimmte Mobilisationstechniken sind darüber hinaus sinnvoll.
Der Unterschied zur Physiotherapie und Chiropraktik ist die Ganzheitlichkeit sowie Vielschichtigkeit. Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit und setzt auf ganzheitliche Diagnostik und Behandlung. Im Unterschied zu Physiotherapie und Chiropraktik werden alle Körpersysteme mit einbezogen und nicht ausschließlich im Bewegungsapparat gearbeitet. Das Zusammenwirken aller Strukturen ist aus osteopathischer Sicht der Schlüssel, um das Optimum an Ressourcen für den Körper in Richtung Gesundung herauszuholen.
